Türken kauften wie verrückt Devisen und das angeblich türkischste Auto schielt nach Deutschland

Die türkische Bevölkerung steigt von türkischer Lira in Devisen um. Nach Angaben der türkischen Zentralbank waren es bereits vor zwei Wochen 4,4 Milliarden USD und diese Woche bereit 4,6 Milliarden USD, die die Türken an Devisen kauften. Somit beträgt der Geldbestand auf den Konten der Einheimischen ca. 213 Milliarden USD. Wollen wir hoffen, dass nicht zu viele sich zum Geldabheben entscheiden, denn so viel hat die Zentralbank nicht da. 131 Milliarden von den o.g. Betrag sind auf Privatkonten, der Rest auf Unternehmenskonten.

Seit dem die Krise da war und ersichtlich wurde, das war noch vor der Corona-Krise, dass die Türkei keine Devisenflüsse ins Land generieren kann, sagte ich, dass der Weg nur über IWF führen kann. Auf Katar und China zu setzen, kann nur begrenzt Nutzen bringen und nicht dauerhaft. Die Instrumente, wie die Gelder zurückfließen können, hat nur die IWF. Wenn wir IWF sagen, reden wir nicht von 50-60 Milliarden USD, die in die Türkei fließen sollten, sondern über 100 Milliarden USD, die auch fast nicht ausreichen.

Türkei möchte im Autoland glänzen. Utopie?

TOGG, das angeblich türkischste Auto nimmt den deutschen Markt ins Visier, sagte der CEO M. Gürcan Karakas. Die ersten Fahrzeuge sollen 2022 vom Band laufen und eine Batterie aus türkischer Entwicklung haben. Da viele Teile aus dem Ausland sind, kann man sich schwerlich vorstellen, dass die Türkei von null auf jetzt eine leistungsfähige Batterie entwickelt.  Nach gesundem Menschenverstand, ein neues Auto auf den Markt zu bringen, wo die Märkte weltweit zusammengebrochen sind, ist nicht nur gewagt, sondern dumm. Ich bin gespannt, was 2022 passieren wird, wenn das Fahrzeug immer noch nicht auf dem Markt ist.

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