Während die Weltwirtschaft schrumpft: Die türkische Wirtschaft soll 2020 wachsen

Es gibt auch gute Nachrichten. Während die Weltwirtschaft durch die Pandemie an allen Ecken schrumpft, wird die türkische Wirtschaft Ende des Jahres ein Plus ausweisen. Das sagte der Schatzamts- und Finanzminister der Türkei Berat Albayrak.

Er sagte auch, dass die türkische Wirtschaft in 2020 ohne Corona-Pandemie um 5% gewachsen wäre. Viele würden denken, dass jetzt eine Schrumpfung der Wirtschaft um 10% passieren würde. Diese Vorausschau hält er für Spekulation und sagt, dass das Jahr mit einer positiven Zahl abgeschlossen werden wird.

Dem kann man nur eines hinzufügen: „Wer es glaubt, wird selig!“ Wie er das vortrug, konnte man meinen, dass er daran tatsächlich glaubt.

Wer Türkisch kann, wird hier weiterlesen können, was er so noch sagte.

Wichtig!

Gerade fällt mir eine Begebenheit ein. Vor einigen Jahren kaufte die Türkei Erdgas (18% der Gesamterdgasimporte) aus dem Iran und bezahlte die Erdgasimporte mit Gold. So konnte man auch die Sanktionen gegen den Iran umgehen. Erfinderisch wie man war, buchte man diese Bewegung von Gold ins Ausland als Edelmetallexporte. So stiegen die Exportumsätze explosionsartig.

Würde die Regierung nun die an Corona-Hilfen geleisteten Milliardenzahlungen als staatliche Investitionen im Lande verbuchen, könnte die Türkei tatsächlich ein Wirtschaftswachstum ausweisen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Die Industrie bekommt einen Stromschlag

Der Präsident der Gewerbeparks (OSB) der Türkei Ugurtas sagte, dass die Stromrechnungen der letzten zwei Monate ein Plus von 46% ausweisen würden und das, obwohl viel weniger gearbeitet und produziert wurde. Er beklagte, dass auch der Preis vom Erdgas nicht herabgesetzt wurde. Trotz des niedrigen Erdölpreises, wären die Energiepreise stabil geblieben bzw. teurer geworden.

 

 

 

 

 

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