Türkei: Panik in Sachen Geld und Devisen

Die türkische Lira war heute auf einem Rekordtief. Die Türkei ist massiv unter Druck. Die Bankenaufsicht (BDDK) ist ständig am Reglementieren. Es werden Marktmanipulationen vermutet. Laut Boerse-Online.de soll Fed-Mitglied Thomas Barkin wenig Hoffnung gemacht haben. Er soll am Rande einer Podiumsdiskussion am Mittwoch gesagt haben, dass die US-Zentralbank seien dazu gedacht, die Märkte zu stabilisieren und nicht dazu, Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

Diese Stellungnahme von Barkin zeigt, dass die türkische Währung weiter an Wert verlieren wird (Seit März um 18% an Wert verloren). Es wird für die Türkei immer schwieriger die herausgegeben Anleihen in Euro und USD zu bedienen.

Der Schwiegersohn und Finanzminister der Türkei Albayrak sagte am Mittwoch den Investoren, dass die Türkei genügend Devisenreserven hätte. Genau mein Humor.

Es wird berichtet, dass einige ausländische Banken Fremdwährungen gekauft aber die daraus folgenden Lira Verpflichtungen nicht erfüllt zu hätten. Kann natürlich sein. Wem kann man heute noch trauen? Citi, UBS und BNP Paribas dürfen nicht mehr mit türkischer Lira handeln.

Die in der Türkei ansässigen Personen haben in den letzten 7 Tagen 568 Millionen USD verkauft, teilte die Türkische Zentralbank heute mit. Diese Personen haben somit noch 194.627.000.000 USD auf ihren Konten.

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