Im Jahre eins n. Sars-CoV-2

In der Geschichtsschreibung wird das Coronavirus genauso erwähnt werden, wie 9/11 in New York. Es gibt die Zeit vor und nach dem Coronavirus. Die Analysten können in allen Bereichen neu ansetzen und überlegen, wie jetzt die Szenarien ausschauen könnten, wie es z.B. in der Weltwirtschaft weitergehen wird bzw. könnte, denn nichts Genaues weiß man.

Die Welt in Panik!

Jedes Land agiert unterschiedlich und allein die Vielfalt der jeweiligen Vorsichtsmaßnahmen, erzeugt ihren eigenen Chaos. Was ist richtig, was ist falsch?

Wer Rente, Hilfsleitungen, Hartz IV u. ä. empfängt, wird vom Coronavirus bzw. durch die Vorsichtsmaßnahmen und der entstandenen Panik, wirtschaftlich weniger betroffen sein. Die Wirtschaft und die Regierungen weltweit hatten weder einen Plan A noch B. Jetzt muss man mit der Situation fertig werden.

Die Wirtschaft muss sich neu aufstellen

Dass alle Bereiche der Wirtschaft davon betroffen sind, kann man mit einigen Beispielen aufzeigen. Die Fußballspiele ohne Zuschauer sind eine Katastrophe für die Vereine. Besonders in Deutschland und Großbritannien, wo fast alle Spiele ausverkauft sind. Wie soll dieser Einnahmenausfall aufgefangen werden?

Die Tourismusbranche und die Medien

Die Tourismusbranche traf es schon in der ersten Minute. Zumindest wussten sie, dass jetzt schwere Zeiten auf sie zukommen. Was man nicht sieht, aber auch mit der Tourismusbranche zusammenhängt, kann ich nur an einem Beispiel zeigen, die man so nicht vermuten würde. Die Fluggesellschaften und Reiseveranstalter sind sehr gute Werbekunden der Medien. Derzeit können sie nur noch Imagekampagnen fahren, aber keine konkreten Destinationen bewerben. Bevor sie sich für das Falsche entscheiden, haben sie die Anzeigenkampagnen gänzlich gestoppt. Die fehlenden Werbeeinnahmen werden dafür sorgen, dass viele Magazine vor allen Dingen, die hart am kämpfen waren, noch härter kämpfen müssen, um zu überleben.

Die Lebensmittel besser online einkaufen?

Wie sollen die Lebensmittelproduzenten disponieren? Sollen die Einzelhandelsketten auf Online-Verkauf umsteigen und die Sparte stärken? Was ist, wenn die Gefahr durch das Coronavirus gebannt ist und die Menschen sich auf Online-Lebensmitteleinkauf gewöhnt haben? Der Lebensmitteleinzelhandel müsste viele Filialen schließen.

Die Weltwirtschaft war sowieso am Schrumpfen.

Nehmen wir die Autohersteller. Wenn die größten Märkte mit dem Coronavirus beschäftigt sind, wer denkt da an Autokauf? Bei stark zurückgehenden Verkaufszahlen, müssen viele ArbeitnehmerInnen entlassen werden, wie fast in allen Bereichen der Wirtschaft. Je länger diese Situation andauert, umso unübersichtlicher wird die Lage werden.

Eines ist sicher!

Das Leben wird nach dem Coronavirus nicht mehr so sein wie früher, wie es jetzt schon nicht mehr so wie immer ist. Was passiert, wenn die Schulen geschlossen werden müssen? Wie lange müssen sie geschlossen werden? Wir holt man den verpassten Lehrstoff nach? Wird man evtl. auf Online-Unterricht umsteigen? Zuerst sicher als eine Art Notlösung. Was ist aber, wenn die Eltern berufstätig sind und niemand im Haus ist, der auf das Kind aufpasst?

Jede Krise verbirgt neue Chancen!

Im Fall von Coronavirus klingt der Satz abgegriffen und unwahr. Wie soll man eine Chance bewerten, wenn man nicht weiß, wie es an allen Fronten weitergeht? Dass, was man als Chance gesehen hat, kann sich schnell als Flopp herausstellen.

Es gibt ein Leben nach dem Coronavirus

Zuerst müssen wir lernen, so wie wir das beim Grippevirus gelernt haben, mit dem Coronavirus zu leben. Es ist davon auszugehen, dass im kommenden Winter eine neuerliche Welle auf uns zukommen könnte. Es müssen Notfallpläne her, einheitliche für Deutschland und für die EU, oder noch besser weltweit.

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