Auch Bulgarien sucht händeringend Arbeitskräfte

Wer soll wem noch Arbeitskräfte beschaffen? Alle sind sie auf der Suche. Die einen suchen absolute Fachkräfte, die anderen Billiglöhner. Bulgarien macht da keine Ausnahme.

Die Bevölkerungszahl in Bulgarien tendiert stark nach unten. Das bulgarische Ministerium für Arbeit und Soziales sucht billige Arbeitskräfte. Das Land ist mittlerweile in Turkmenistan, Aserbaidschan, Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan und Mongolei aktiv geworden. Die zuständige Ministerin soll in den bulgarischen Medien verkündet haben, dass die Saisonarbeiter aus Armenien, Georgien, Moldawien und Ukraine nicht mehr ausreichen.

Alleine in der Tourismusbranche würden jedes Jahr 8.000 ArbeiterInnen aus dem Ausland kommen.

Die EU Mitgliedschaft in 2007 (7.573.000 Bevölkerung) bewirkte eine große Auswanderungswelle unter den Bulgaren aus. 2019 war die Bevölkerung auf 6.922.491 geschrumpft (countrymeters.info). Laut dem örtlichen Statistischem Amt Bulgariens (NSI) sind 3,2 Millionen Personen berufstätig. Der durchschnittliche Monatsverdienst in Bulgarien soll bei 630 Euro liegen. 12% der Bevölkerung arbeitet zum Mindestlohn von 155 Euro.

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