Das Eigene nicht halten können, aber nach den Sternen greifen. – Fall TEMSA

Morgen wird das erste Fahrzeug, mittlerweile heißt es, an dem die Türkei alle Rechte hat, der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Türkei baute aber schon immer Busse. Otokar und natürlich TEMSA sind die Türkischen unter den Busherstellern in der Türkei. Die Vorzeigemarke und einer der weltweit führenden Busherstellern ist TEMSA. Überall auf der Welt, auch in Deutschland sind die TEMSA Busse, im Nah- und Fernverkehr unterwegs (gewesen?).

Was sich andeutete, wurde jetzt zur Gewissheit. Die Produktion war bereits vor zwei Wochen eingestellt worden, jetzt wurde bei Gericht ein vorläufiger Konkursaufschub (‘Geçici Konkordato’, bei besserer Übersetzung tausche ich die deutsche Übersetzung) erlangt.

Jetzt gilt es zu schauen, ob man noch alles geraderichten kann, in der schwierigsten Phase der türkischen Wirtschaftskrise. Fakt ist, dass die Marke schwer haben wird den Service weltweit aufrecht zu erhalten, das bei gänzlich fehlenden Einnahmen über Verkäufe.

Dass die Marke zur Sabanci Unternehmenskonglomerat gehört, die weltweit über beste Kontakte verfügen und dennoch keine Möglichkeit gefunden wurde, das Unternehmen zu retten, bereitet Kopfzerbrechen.

Man kann nur hoffen, dass eine schnelle Lösung gefunden wird, damit das Ganze nicht am Renommee der Marke kratz und den Neustart erschwert.

Während dessen warten wir mal ab, wie das Auto vom italienischen Autoschmiede Pininfarina morgen als Türkisches Auto präsentiert wird.

Das Eigene nicht halten können, dann nach den Sternen greifen. Tolle Sache!

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