Die Gerüchteküche kocht – Thomas Cook bald Tamer Ahçı?

Die Gerüchteküche kocht – Könnte Thomas Cook bald Türkisch werden?

Als mein Sohn mit Fechten anfing, versuchte ich mehr über das Fechten zu erfahren und wie das so meine Art ist recherchierte ich. Dort tauchte schon der Reiseveranstalter Thomas Cook auf, gegründet 1808 in Melbourne (South Derbyshire). Die besten Fechtlehrer seiner Zeit sollen in Frankreich gewesen sein und da die Briten ihre Jünglinge bei den Besten einweisen lassen wollten, entstand wohl die Nachfrage, woraufhin Thomas Cook einsprang und die Reisen per Kutsche, Schiff und später per Eisenbahn, alles aus einer Hand organisierte.

Erfinder des Pauschaltourismus

Die Ära des Pauschaltourismus fing 1855 mit Thomas Cook an. Der letzte Cook aus der Familie stieg 1928 aus dem Unternehmen aus. Danach wechselte das Unternehmen oftmals den Besitzer. Das Unternehmen galt schon 1900 als weltgrößter Reiseveranstalter und verkaufte als erster 1919 Flugtickets. Während die Besitzverhältnisse sich ständig änderten, kaufte Thomas Cook ihrerseits andere Reiseveranstalter auf, so u.a. auch die Öger Tours in 2010.

Wem gehört der Reiseveranstalter Thomas Cook ?

Die Aktien der Thomas Cook werden an der London Stock Exchange gehandelt. Es gibt keinen Mehrheitseigner. Der Anteilseigner mit dem größten Anteil scheint die chinesische Investmentgruppe Fosun zu sein. Die Chinesen verfügen über ca. 18% der Anteile an Thomas Cook.

Er ist erfolgreich und vom Fach

Neuer Großaktionär bei Thomas Cook ist der Türke Neşet Koçkar, dem der türkische Reiseveranstalter Anex-Tour gehört. In einer Phase, als Thomas Cook an der Börse nur noch 69 Millionen Euro wert war, sicherte er sich über die Börse 8% der Anteile und ist somit einer der Großaktionäre.

Bei einem Bloomberg Interview sagte Koçkar: “Ich kann Kapital, Synergien und operatives Know-how einbringen.“ “Ich habe meine eigenen Finanzierungsquellen und Aktionspläne, und ich möchte diese diskutieren.” Für ihn hat Thomas Cook keine Finanzierungs- sondern Managementprobleme. Dieses muss er jetzt den Chinesen, die über Garantien und Bürgschaften Thomas Cook am Leben halten und über das Ganze wohl auch bestimmen, verklickern. Auch möchte er nicht, wie vom TC angekündigt, die Fluglinien (Condor) verkaufen. Der Wert der Aktie hat sich nach dem Einstieg von Koçkar zwar verdreifacht, jedoch steht sie immer noch 94% unter dem Vorjahrswert.

Thomas Cook vor der Beschneidung?

Die chinesische Fosun ist eine Investorengruppe, die schauen, wo es was zu holen gibt und haben von der Materie Tourismus keine Ahnung. Koçkar ist hingegen vom Fach und könnte mit seinem know-how das Unternehmen wieder auf dem Vordermann bringen. Er hat sich durch die Übernahme der 8% Anteile in eine sehr starke Position gebracht. Hört Fosun nicht auf den Fachmann, wird Thomas Cook als wertlose Hülse in der Hand der chinesen Platzen. Es stehen spannende Zeiten an. Thomas Cook Türkisch, das wäre mal was? Könnte man umbenennen in ‘Tamer Ahçı‘. Tamer ist ein türkischer Vorname und Ahçı bedeutet Koch, also Cook. Das ist so in der Türkei. Der man konvertiert in den Islam und lässt sich beschneiden und dieser Schnipsel vorne, wären dann die Chinesen. Weg damit!

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