Welche Geldanlage lohnt sich in der Türkei am meisten?

Türkei – Der Trend geht von der Immobilie weg zu Grundstücken bzw. dieser Trend hält immer noch an. Mert B., Grundstücksentwickler eines der größten Immobilienmaklerbüros der Türkei sagt, dass die Grundstückskäufe früher zumeist denen vorbehalten waren, die aus den Städten Anatoliens in die Metropolen zogen. Diese Personen legten das Ersparte, ohne Wirtschaftlichkeitsstudien und Kenntnis vom Markt, in Grundstücke an und machten kaum was falsch. Das brachte sogar mit sich, dass der Begriff „Toprak zengini“ also „Grund und Boden Reicher“ entstand. Seit 2015 legen die Unternehmer und sonstige Personen, auch wenn sie keine Ahnung vom Bauen haben, ihr Geld in Grundstücke an, sagt Mert B.. Ohne Kredite, so viele m2, wie der finanzielle Rahmen es erlaubt. Von 20.000 TL bis 200.000 TL, oder so viel wie man hat. Alles wurde in Grundstücke angelegt. Das war auch gut so, denn dass Risiko, dass man die monatlichen Zinsen der Immobiliendarlehen, die zwischen 0,6 und 2,5% im Monat schwankten, mal nicht mehr bedienen zu können, waren nicht gering.

111faches Geld

Hauptsache Grundstücke, da machte es auch kein Unterschied, wenn man auf Gewerbegrundstücke in Industriezonen umschwenkte. Gekauft wurden Grundstücke in der Größe, wie das vorhandene Kapital das hergab. Wer z.B. in Istanbul Kurtköy in 2000 ein Grundstück zu 18 TL/m2 kaufte, kann heute ein Preis von 2.000 TL/m2 erzielen. Glatt das 111fache. In Kocaeli/Sevindikli, ebenfalls zu den o.g. Zeitspanne, für 2-4 TL/m2 gekauft kann man heute 150 TL/m2 erzielen, also das 75fache. Beispiele zuhauf. Negativbeispiele erzielten immer noch 25faches Geld. Auch nicht so schlecht, oder?

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