“And the winner is….” – Volkswagen entscheidet sich zwischen der Türkei und Bulgarien als Standort

Wie auch Handelsblatt berichtet, schein der Zuschlag des neu zu errichtenden VW Werkes zu Gunsten der Türkei zu fallen. Bekanntlich suchte VW nach einem Standort in einem Billiglohnland. Dafür ist die Türkei vor den Toren Europas geradezu prädestiniert, zumal die Türkische Lira gelegentlich mal an Wert verliert und so die türkischen Arbeitskräfte, besonders für solch ein Unternehmen wie VW, das exportorientiert arbeitet und harte Devisen verdient, immer billiger werden.

Das Werk soll 1,3 Milliarden EUR kosten und wahrscheinlich in Izmir gebaut werden. Das wäre dann die erste Neuinvestition in ein Autowerk in der Türkei nach über 20 Jahren.

Wie ich aus Ankara erfahren konnte, ist die Regierung fast bereit die Gesamtinvestition als Fördermittel dazu zu tun. Es wird am Ende ein hoher sechsstelliger Millionenbetrag sein.

Während die Türkei mit Geld lockt, setzt Bulgarien auf die EU Karte. Billiglohnland und EU-Mitglied hat natürlich auch ihre Reize.

Die mögliche VW-Investition in der Türkei könnte eine Signalwirkung für weitere ausländische Direktinvestitionen bedeuten. Hoffen wir mal, dass es klappt. Wirtschaftliche Erfolgsmeldungen mit Wahrheitsgehalt, die ein Weiterkommen zum Inhalt haben, benötigt die Türkei dringender den je.

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