Am Wochenende wird es ernst für die Türkei

Die Kacke ist am dampfen. Ob es ihn interessiert?

Meister Erdogan sitzt gewaltig in der Klemme. Auf der einen Seite Putin, auf der anderen Seite Trump, machen ihm das Leben schwer. Wie üblich wird ihm die Tragweite seines Handelns nicht bekannt sein, aber für die Türkei geht es um sehr viel. Ob die Wirtschaft noch einen Tiefschlag verkraften kann, ist zu bezweifeln, zumal die Lage derzeit schlimmer ist als es in den Medien kommuniziert werden darf.

Der stellv. Verteidigungsminister der USA Patrick Shanahan verkündete, dass die Ausbildung der türkischen F-35 Piloten, 42 an der Zahl, zum 31. 07. abgebrochen werden, sollte die Türkei an dem S-400 Deal mit den Russen festhalten. Die türkischen Militärs müssten dann zu diesem Datum die militärischen Anlagen der USA verlassen haben. Auch soll die Anreise weiterer 34 türkischer Militärangehöriger zum November storniert werden.

Des Weiteren sollen die türkischen Teilehersteller bzw. – Lieferanten, für US Kriegsgeräte nicht mehr in Anspruch genommen werden. Hierzu würde man dann zu alternativen Lieferanten zurückgreifen. Die Türkei ist Produktionspartner des F-35 und des Vorgängermodels seit 2002. Geplant ist der Kauf von 100 Maschinen. Bis heute sind 4 Maschinen ausgeliefert worden. Sollte die Türkei vom Kauf der S-400 Raketen aus Russland abstandnehmen, würde man diese Maßnahmen sofort zurücknehmen bzw. nicht in Kraft setzen.

Quelle: Dunya-Online

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