Tag der Pressefreiheit bedeutet in der Türkei: Hofgang

Weltkarte der Presse(un)freiheit: Reporter ohne Grenzen

Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht.

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Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai erinnert Reporter ohne Grenzen (ROG) insbesondere an das Schicksal der Journalistinnen und Journalisten in der Türkei. Immer noch sitzen dort mehr als 100 Medienschaffende im Gefängnis, zahlreiche Reporterinnen und Reporter stehen wegen absurder Terrorvorwürfe vor Gericht. Dem langjährigen ROG-Türkei-Korrespondenten Erol Önderoglu etwa drohen wegen angeblicher Terrorpropaganda bis zu vierzehneinhalb Jahre Haft. Ein Urteil könnte Mitte Juli fallen. Vergangene Woche mussten sechs ehemalige Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet zurück ins Gefängnis, nachdem sie im Berufungsverfahren gescheitert sind. Sie saßen bereits viele Monate in Untersuchungshaft. Weiterlesen

Wer über den Alleinherrscher und seinem Umfeld berichtet wird wegen Terrorpropaganda inhaftiert und ohne eine Anklage im Gefängnis vergessen. Mit den Journalisten sitzen zehntausende Unschuldige in türkischen Gefängnissen und es wird noch mehr werden. Wozu sonst baut man immer neue Gefängnisse?

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Die gestellte Szene könnte nach dem Weggang von Erdogan möglich werden, dass die freie Presse Zutritt in sein Palast hat.

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