Türkei: Langzeiturlauber für den öffentlichen Dienst gesucht

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Derzeit hat die Türkei 3.000 Auslandsberater im Einsatz. Die meisten von Ihnen haben eigentlich von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber nennen sich Berater. Ein Beispiel für diese Langzeiturlauber, die auf Staatskosten Auslandsurlaub machen, anders kann man sie nicht bezeichnen, ist der Presseattaché der türkischen Botschaft in Bern der ehemalige AKP Abgeordnete Haci Mehmet Gani. Dieser spricht keine einzige Fremdsprache und bekommt 12.000 USD/Monat Gehalt. Damit er sich wenigsten einigermaßen zurecht finden kann in der Schweiz, hat man ihm noch einen Dolmetscher an die Seite gestellt. Dieser bekommt 6.000 USD Gehalt im Monat.

Wenn einer keine Fremdsprachen kann, sagt man in der Türkei: „Er spricht tarzanisch“, soll bedeuten, dass er sich mit Rufen und Gestik verständigt. Das ist seit gestern vom Gesetz wegen erlaubt.

Die Auslandsberater müssen keinerlei Sprachen können. Kommt gerade rechtzeitig, wo 100 neue bestimmt und in Langzeiturlaub geschickt werden sollen.

Das hat Tradition in der Türkei, dass die Berater im Staatsdienst, weniger Ahnung als die zu Beratenden haben, die wiederum ihrerseits keine Ahnung haben. Beispiel: Alleinherrscher und Schwiegersohn, die eine Horde von Beratern beschäftigen und das Land in den Ruin führen.

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