Schlecht vorbereitet – Türk. Finanzminister kann internationale Investoren nicht überzeugen

Der türk. Finanzminister traf im Rahmen des Frühlingstreffens des IWF in Washington mit den Investoren zusammen. Er und der Präsident des türkischen Zentralbankes machten vor 400 Investoren eine Präsentation, wie die türkische Wirtschaft aus der Rezession rauskommen und Fahrt aufnehmen wird. Laut Reuters und den US-Medien scheint die eine Stunde dauernde Veranstaltung nichts gebracht zu haben. Der Schwiegersohn von Erdogan soll exakt die nichtssagende Verkündung des neuen Wirtschaftspaketes vom Mittwoch in der Türkei, in Englisch vorgetragen haben. Der Präsident der Zentralbank der Türkei, Murat Çetinkaya soll dabei kaum das Wort ergriffen haben. Kommt davon, wenn man seine Hausaufgaben nicht ernst nimmt und macht. In der privaten Wirtschaft würden die beiden am nächsten Tag vor die Tür gesetzt werden. Wieder eine Chance vertan. Viele Gelegenheiten vor internationalen Investoren zu reden und denen in Bezug auf die Türkei Vertrauen einzuflößen hat man nicht.

Im Yeni Safak, eines der parallel geschalteten Medien von Erdogan findet man eine Aussage von Poul Thomsen von der IMF, dass die Türkei offiziell wie inoffiziell nicht an die IWF herangetreten ist und keinerlei Gespräche geführt wurden. Also dürfte auch keine Lösung der Wirtschaftskrise in der Türkei in Sicht sein. Dass der Finanzminister in Washington ist, taucht in den Nachrichten von Yeni Safak überhaupt nicht auf, zumal es den Anschein erwecken könnte, er wäre zu IMF gereist, um Geld zu bitten.

Erklärend muss ich noch erwähnen, dass Erdogan viele vorangegangenen Wahlen damit anging, dass er es war, der die Türkei aus den Prangen des IWF gerettet hätte. Das ist aber in der Realität so, dass man einer Bank (IWF) kein Geld schuldet, aber allen restlichen.

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