Türkei: Der Anfang vom Ende – Der politische Islam lässt grüßen

Bei der Aufnahme in eines der Dorfinstitute. Auf die Haltung kommt es an.

Die Dorfinstitute, (türkisch: Köy Enstitüleri), waren zwischen 1940 und 1948 gegründete Ausbildungsstätten für Lehrer in der Türkei. Als wesentlicher Begründer der Dorfinstitute gilt der damalige Kultusminister der Türkei Hasan Ali Yücel.

Ziel
Die dort Ausgebildeten sollten in die bis dahin noch kaum mit Schulen ausgestatteten ländlichen Gegenden der Türkei entsandt werden, um dort öffentliche Bildungseinrichtungen für Jungen und Mädchen zu gründen. Auf diese Weise wurde binnen kürzester Zeit eine nahezu flächendeckende Versorgung des Landes mit Schulen erreicht.

Aufnahme und Lehrinhalte
Begabte Bauernkinder im Alter zwischen 11 und 18 Jahren, die bereits Lesen, Schreiben und Rechnen beherrschten, wurden aufgenommen und in landwirtschaftlich nützlichem Wissen, sowie Kenntnissen in Volksmusik, Gesundheitserziehung und türkischer Dichtung unterrichtet. Die Ausbildungspläne orientierten sich stets an der Praxis der zukünftigen in der Landwirtschaft tätigen Schüler und Schülerinnen.

Schließung
Die Dorfinstitute wurden 1954 unter der Ministerpräsidentschaft von Adnan Menderes (DP) geschlossen und in herkömmliche Lehrerausbildungsanstalten umgewandelt. Als Grund wurde die Verbreitung von “hässlichem linken Gedankengut” angeführt. Den Hauptgrund lieferten die Großbauern, die dem Ministerpräsidenten Menderes drohten, ihn durch die vielen Kleinbauern, die für sie arbeiteten, nicht wählen zu lassen, wenn er die Schulen nicht schließt. Die Landbevölkerung sollte weiter dumm gehalten werden. (Wikipedia)

Die Masse dieser Landbevölkerung und der ungebildeten Menschen werden heute durch den politischen Islam gelenkt. Die Schmerzen verursachen die sog. Gebildeten, die auch hinterherrennen.

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