Respektlosigkeit gegenüber dem Islam: Zum 6. Tagesgebet aufgerufen

Die Muslime beten fünf Mal am Tag Richtung Mekka. Je nach Standort verschieben sich die Gebetszeiten. Diese werden vorher festgelegt und bekanntgegeben. Die Posse spielte sich am 8. März am Internationalen Frauentag in Istanbul ab. Die Frauen marschierten in Richtung Istiklal und hielten sich auch auf dem Taksim-Platz auf. Als die Frauen, um gegen die Polizisten zu protestieren, die sie aufhalten wollten, Krach schlugen und Pfiffen, ging auf einmal der Gebetsaufruf des Muezzins los. Eine Masche der AKP, damit man später sagen kann, es waren Gottlose, die nicht einmal vor dem Gebetsaufruf des Muezzins Halt machten. Dabei könnt Ihr Euch die Reden von Erdogan anhören, wie oft der Muezzin im Hintergrund zum Gebet aufruft.

Am 8. März passierte es um 22 Uhr. Die fünf Gebetszeiten für diesen Tag waren: 05.54 Uhr, 13.20 Uhr, 16.34 Uhr, 19.21 Uhr, 20.30 Uhr. Also nichts mit 22 Uhr. Die Posse wird dadurch komplettiert, dass der Gebetsaufruf nur von einer einzigen, im Bau befindlichen Moschee kam, direkt auf dem Platz.

Während sich die parallelgeschalteten Medien zuerst darauf stürzten, taten sie dann einen Tag später, den Schritt zurück. Denn 22 Uhr und ein 6. Gebetsaufruf an diesem Tag, war des Guten zu viel. Nicht so der Alleinherrscher. Er macht mit den selbstauserkorenen Gottlosen bzw. Respektlosen Politik. Die Menschen zu jeder Gelegenheit, unter dem Deckmantel des Islam täuschen und manipulieren. So ist der politische Islam.

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