McKinsey soll ab dem 1. April mitmischen

Kein Aprilscherz, denn ab dem 1. April soll McKinsey die wirtschaftlichen Geschicke der Türkei in die Hand nehmen. Das schreibt der Journalist der Zeitung Aydınlık Özcelik. Er behauptet, dass die Angelegenheit mit McKinsey, wegen der Reaktionen aus der Bevölkerung kurz auf Eis gelegt war und jetzt aktueller wäre als jemals zuvor.

McKinsey soll seit dem Bekanntwerden vor einigen Wochen, die Arbeit nie unterbrochen haben. Özcelik traf sich mit wichtigen Anlegern, die wiederum wichtige Termine in Ankara hätten und sich deshalb dort aufhielten. Diese gaben bekannt, dass McKinsey schon ein Bericht für die Zeit nach dem 31. 03. (Kommunalwahlen), verfasst habe.

Da Erdogan eine Phobie gegen den IWF (IMF) hat, soll dieser außen vor gelassen werden, aber die Bedingungen für das türkische Volk sollen härter werden, als wäre der IWF (IMF) dabei. Es soll schlimmer kommen als gedacht. Hohe Gebühren bei staatlichen Leistungen, hohe Steuern bei Immobilien, Fahrzeugen, Mieteinnahmen, Aufhebung der jetzigen Steuerfreistellungen (hat der Minister bereits bestätigt).

Die Senkung der Löhne über Umwege. Das, was mit dem Teelöffel verabreicht wurde, soll mit der Schaufel zurückgeholt werden. Eines ist sicher, mit McKinsey zusammenzuarbeiten wird das Volk teurer zu stehen kommen als eine Zusammenarbeit mit dem IWF.

Zuerst müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, damit die ausländischen Geldgeber der Türkei wieder trauen. Danach kann eventuell wieder Geld fließen, und auch das nur vielleicht. Hier bringt der Journalist zwei Varianten ins Spiel, warum man den Weg mit dem IWF (IMF) nicht geht:

Zum einen ist es die IWF-Phobie von Erdogan und der AKP und zum anderen, die Möglichkeit, dass die USA das so wollen. Das behaupten die Vertreter der ausländischen Finanzdienstleister in der Türkei. Die Szenarien nach dem 1. April fallen allesamt grauenhaft aus. Das Unvermögen von Erdogan und seinem Team, die Wirtschaft betreffend, möchten die USA zu ihrem Vorteil umwandeln.

Die Türkei ist in die Ecke gedrängt. Es wird sich zeigen, wie die Geschichte weitergeht.

Quelle: tele1

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