“Wie sollen wir 80% Preissteigerung dem türkischen Touristen erklären”

Alanya – Hafen

Die Türken machen weniger und kürzer Urlaub. Die steigenden Zimmerpreise versucht der Inlandstourist, durch kürzere Aufenthalte zu kompensieren. Das Reiseunternehmen ETS teilte mit, dass die Touristen die durchschnittliche Verweildauer während des Urlaubs, von 7 auf 5 Tagen herabsetzten. Dieses geht aus den Frühbucherzahlen hervor.

Der stellv. Vorstand Özbek sagte, dass die Zimmerpreise bei manchen Hotels um 80% gestiegen seien. Sie hätten Schwierigkeiten, das gegenüber den Inlandstouristen zu erklären.  Er geht davon aus, dass die Übernachtungs- und die Touristenzahlen weiter darunter leiden werden. Die Hotels halten für die Inlandstouristen lediglich ein Kontingent von 5-10% noch offen. Die Devisenkurse bzw. Wertverlust der Lira machten schon in einem Jahr 40% Preissteigerung aus. Die Preissteigerungen in Antalya würden zwischen 60 und 80% liegen, während die Ägäisregion mit 35-40% aufwartet.

Bei den Frühbuchern würden Bodrum, Belek und Kemer die Spitze ziehen.

Erkl.: Die Preissteigerungen betreffen, in dieser o.g. Höhe, nur die Türken im Lande. Weniger Kaufkraft und noch höhere Preise. Da der europ. Tourist mit harten Euros bezahlt, gibt es bei diesen zwar auch Preissteigerungen, zumal die Türkei durch die Schleuderpreise der letzten Jahre nichts verdiente am Tourismus, aber diese sind verschmerzbar. 

 

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