Was neben dem Wein tatsächlich aufgetischt wurde?

Deutsche Islamkonferenz – Einer, der dabei war, berichtet. Von Ali Ertan Toprak. Was ist ihr Problem? Was soll eigentlich die ganze Aufregung, außer wieder einmal die eigene islamische Sonderregel zu einer allgemeinen Regeln machen zu wollen?

Außerdem stimmt das nicht, dass „während“ der Islamkonferenz Schweinefleisch serviert worden ist.

Es gab einen Abendempfang für alle Teilnehmer der Konferenz in einer anderen Location. Dort gab es ein Häppchen-Buffet vor allem ohne Schwein. Die Kellner haben zusätzlich auf Tablets Fingerfood serviert. Auf einem Tablett war auch ein Blutwurst-Häppchen. Niemand wurde gezwungen das zu essen.
Im Angebot waren insgesamt 13 verschiedene Speisen, sowohl “halal” als auch vegetarisch, sowohl Fisch als auch Fleisch.
13 Häppchen. Zwei davon mit Schweinefleisch. Wo bleibt der Respekt der Muslime gegenüber Nicht-Muslimen? Was soll dieses alberne Theater? Niemand hat die Muslime gezwungen, Schweinefleisch zu essen. Warum regt sich niemand über den Alkohol aus, den auch viele Muslime genossen?

Es gab auch Wein. Sollen jetzt alle anderen auf Wein und Schwein verzichten, nur weil sich fromme Muslime im Raum befinden?

Das ist wieder ein typisches Beispiel, wie die Muslime zu Opfern von einer angeblich „muslimfeindlichen Politik“ stilisiert werden.
Die meisten haben an dem Abend damit kein Problem gehabt, wir haben uns bis zum späten Abend alle sehr intensiv unterhalten.
Alle machten einen zufriedenen Eindruck. Scherze wurden gemacht, als bekannt wurde, dass ein Blutwurst-Häppchen die Runde macht. Staatssekretär Kerber hat sich sogar für „diese Panne“ entschuldigt.

Jetzt im Nachhinein wird das so aufgebauscht, als ob Seehofer absichtlich Schwein serviert hätte.

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