“Solange nicht das Leben eines Volkes bedroht wird, ist Krieg immer Mord”

Yeni Safak, die Prawda der Türkei berichtet, dass die Türkei an der Grenze zu Syrien Truppen zusammenziehen und ein Vormarsch in wenigen Tagen beginnen könnte. Mit den 15.000 Türkei treuen Milizionären in Syrien sollen diesmal auch türkische Soldaten mit gegen die von den USA unterstützten YPG in den Kampf ziehen. Im Norden Syriens sind 2000 US-Soldaten stationiert. Erdogan sagte zwar, dass man nicht gegen die USA schießen würde, aber bekanntlich sterben Soldaten des Öfteren mal sogar durch eigene Kugeln der Kameraden.

Leider bieten die USA Herrn Erdogan einen Grund, dass er nochmals zuschlagen möchte. Die Stadt Manbidsch sollte nämlich, laut den Amerikanern, schon Mitte des Jahres YPG frei werden. Geschehen ist nichts, sagt Herr Erdogan.

In dem Punkt mag er Recht haben, nur terroristische Organisation, wie die YPG auch eine ist, können nicht mit Waffen besiegt werden. Sie kommen und gehen, wenn es die politische Lage erfordert.

Die Türkei hat schon zu viele Soldaten für nichts und wieder nichts verloren.

“Solange nicht das Leben eines Volkes bedroht wird, ist Krieg immer Mord” sagte Mustafa Kemal Atatürk und das hat allzeit Gültigkeit.

Die Amerikaner und Türken werden schön aufpassen, dass es nicht zu einer Eskalation zwischen beiden Ländern kommt, denn schließlich hat Erdogan verkündet, dass die Türkei 120 F35 Kampfflugzeuge kaufen wird. Das sind mal schnell über 10 Mrd. USD. So etwas verbindet.

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