Türkei importiert weniger – Logistiker in Schwierigkeiten

Die Logistik-Branche der Türkei ist sehr stark, innovativ und immer auf Augenhöhe mit den internationalen Konkurrenten, manchmal sogar Vorreiter.

Die Aufs und Abs der Devisenkurse hat die Logistik-Branche, so scheint es, stärker getroffen, als die anderen Branchen. Die teuren Devisen hatten zur Folge, dass die Türkei weniger importierte und das bei steigenden Exporten. Was auf der einen Seite als ein Positivum gesehen wurde, traf auf der anderen Seite die Logistiker recht hart.

Die LKW’s, die die Exportwaren Richtung Europa transportieren, müssen wegen der niedrigen Importe der Türkei, leer zurückfahren.

Waren es letztes Jahr 40.000, die in den ersten zehn Monaten leer zurückfahren mussten, sind es im Vergleichszeitraum dieses Jahres 70.000.

Dieses führt zwangsläufig zu Preissteigerungen bei den Transportpreisen, was wiederum die Exporteure, die zumeist über den Preis verkaufen, ebenfalls in Schwierigkeiten bringt.

So steigt der Anteil der europ. Logistiker auf der Türkei-Route. Diese haben in den ersten zehn Monaten des Jahres ihren Anteil um 6% erhöht. Der Anteil der türkischen Logistiker sank um 2%.

Bei den Dienstleistungsexporten liegen die Logistiker mit einem Umsatz von 15 Milliarden USD und 35%, hinter der Tourismusbranche an zweiter Stelle.

Die Logistiker beklagen, dass sie nur Zuschüsse für Messeteilnahmen im Ausland bekommen würden und alle sonstigen Fördermittel für sie nicht gelten. Der Verband verlangt stärkere Hilfen, die man dieser Tage als Überlebenshilfen überschreiben könnte.

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