Größter Fleischerzeuger der Türkei, Saray, beantragt Insolvenz.

Das Unternehmen hat in Kayseri Develi und Adana zwei Standorte mit 36.000 Rindern Kapazität. Der CEO des Unternehmens Necati Kurmel sagte gegenüber der Wirtschaftszeitung Dunya: „Der Staat sagt uns, wir sollen Rinder importieren. Ich gehe hin, zahle 25% Abgaben an den Staat und importiere. Am nächsten Tag geht der Staat hin und importiert selber. Kann es solch eine Politik geben? Zuletzt haben wir 3.000 Kälber importiert und sind darauf sitzengeblieben, zumal die Tiere vom staatlichen Betrieben unter unserem Preis angeboten werden. Wir können solche Geschäfte nicht mehr weiterführen. Wir haben von der staatlichen Ziraat Bank Kredite verlangt, sie geben sie uns nicht. Gras und Kleeblätter als Futter haben wir reichlich, die Flächen und Schlachtbetriebe auch. Nur unter diesen Umständen können wir nicht weitermachen. Wir haben keine Schulden, aber bekommen keine Finanzierungen.“

Kurmel sagte, dass sie Insolvenz beantragt hätten und sich aus dem Fleischgeschäft zurückziehen.

Das Unternehmen verfügt auch über große Milchproduktionsbetriebe.

Saray war der Vorreiter bei der Aufbau von Betrieben zur Rinderzucht und Fleischproduktion.

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