Die Antihaftbeschichtung der Türkei, Autoverkäufe, Schnellboote, Exporte, Mindestlöhne

Einige Kurzmeldungen, angefangen von den Panama Papers, über die Schnellboote von Istanbul, Exporte von 200 Mrd. USD, die Autoverkäufe und Mindeslöhne.

Panama Papers, Konten von der Familie des Präsidenten und der Sippschaft auf Isle of Man, Paradise Papers aus Malta, verbotene Gold- und Devisengeschäfte mit dem Iran u.v.a.m. zogen an Herrn Erdogan vorbei und interessierte auch kaum jemanden in der Türkei, zumal darüber nicht berichtet werden durfte.

Jetzt berichten die türkischen Medien genüsslich über die Verstrickung der Deutschen Bank in die Panama Papers. Es wird darüber berichtet, dass es bei den Paradies Papers um Geldwäsche ging und viele Staatspräsidenten u.a. darin weltweit verwickelt seien.

Die Schnellboote von Istanbul sollen weiter fahren

Nach der Privatisierung schrieben die Schiffnahverkehrsbetriebe von Istanbul, ständig rote Zahlen. Jetzt hat man angefangen einige Routen einzustellen. Täglich kommen wohl neue Stilllegungen hinzu. Jetzt hat die Stadt Istanbul verkündet, dass sie die IDO übernehmen und auf jedem Fall dafür Sorge tragen wird, dass der Schiffsverkehr im Nahverkehr der Stadt weitergeht.

200 Milliarden USD Exporte in 2019

Die Türkei möchte in 2019 über 200 Milliarden USD Waren und Dienstleistungen exportiert haben. 2017 waren es 157 Milliarden USD. Wollen wir mal hoffen, dass es funktioniert. Bis 2023 war die Zahl 500 Mrd. USD Exporte ausgerufen worden. In 2013 dann sah man ein, dass das nicht funktioniert.

Die Autoverkäufe gehen weiter zurück

Türkei verkaufte mal 1 Million Autos im Jahr (2015/16). Davon ist man jetzt, mind. 40% entfernt.  Die Branche sagt, dass die Schrumpfphase aus 2019 weitergehen wird. Man hofft die Millionen-Grenze in 2023 wieder sehen zu können. Der KPMG Direktor für Türkei-Strategien nennt vier Gründe, die den Rückgang verursachten. Zum einen wären das die hohen Verbrauchssteuern auf die Fahrzeuge, die Devisenkurse, die hohen Zinsen bei den Autokrediten und de Kaufkraftschwund.

Die Mindestlohnempfänger können nicht mehr

Der Mindestlohn der Türkei, liegt und lag schon immer unter der ausgerechneten Armutsgrenze. Durch den hohen Wertverlust der türkischen Währung und der Inflation von 25% und den Anstieg der Lebensmittelpreise um 60%, geht es den Millionen Mindeslohnempfängern, dreckiger als jemals zuvor. Der neue Mindestlohn wird zum 31.12. festgelegt. Man kann gespannt sein. In der Türkei wird der Mindestlohn einmal zum Jahresanfang festgelegt und wird dann im laufe de Jahres nicht verändert bzw. angepasst.

WICHTIG!

Am heutigen 30. 11. wird go2tr.de wegen Providerwechsel, einige Stunden, von der Bildfläche verschwinden. Keine Frage, es geht weiter.  

 

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