Bundesrepublik Almanistan stellt 5 Millionen türkische Pflegekräfte ein

In den 90er Jahren begegnete man solchen Anzeigen zuhauf in den türkischen Zeitungen. Im obigen Text steht: „Die norwegische Norwexoil (Name erfunden) plant, für die Bohrplattformen türkische Arbeiter anzuheuern. Jeweils zwei Wochen Arbeiten und zwei Wochen frei. Die Löhne betragen fix 3.000 USD. Die Bewerbungen bitte mit einem Lebenslauf und einem Passfoto an die Niederlassung des Unternehmens in die Niederlande schicken. Weitere Informationen an Sie gibt es wieder auf diesem Wege in dieser Zeitung.“

250.000 Bewerbungen

So eine ähnliche Anzeige war damals der Anlass, dass RTL-Explosiv war es glaube ich, darüber berichtete. In den Niederlanden wurde das Postamt gezeigt, wo die Bewerbungen alle ankamen. Über 250.000 Bewerbungen, die vom Postfach-Besitzer mit einem LKW abgeholt wurden. Danach erschien in der betreffenden Zeitung eine weitere Anzeige:

Die Betrüger tun so, als hätten sich nur 235 beworben

„Die Firma XXX bittet die 235 Bewerber (nicht 235.000, sondern nur 235 Bewerber) an die Adresse unten 100 DM in bar, zur Erstellung der Arbeitsverträge, zuzuschicken. Die Arbeitsverträge werden an die Betreffenden zugesandt.“

Die zweite Anzeige in der Zeitung lesen wesentlich mehr Menschen

Die 250.000 fanden sich in den genannten allesamt 235 wieder. Kein einziger von denen konnte vermuten, wie viele sich insgesamt beworben hatten. Jetzt passierte noch was, womit die Betrüger nicht rechnen konnten. Über 300.000 schickten jeweils 100 DM in bar in die Niederlande. Also hatten die zweite Anzeige weitaus mehr Menschen gesehen, die das erste verpasst hatten. Somit kamen 30.000.000 DM zusammen. Das kleine Postamt hatte nur einen Sack voller Briefe gezählt und danach nur noch die Säcke gezählt. Ins Postfach legte man noch eine Rechnung für die vielen Säcke, die man erst herbeischaffen musste.

Somit war die Geschichte zu Ende. An der kleinen Poststelle gab es keine Kameras und wie sich später herausstellte, waren die Ausweise, die zur Eröffnung eines Postfaches vorgelegt wurden, nicht echt.

Ende 90er Jahre dann musste man für solche Anzeigen zum Polizeipräsidium in Istanbul gehen und sich die Anzeige genehmigen lassen. Ob es was gebracht hat, weiß ich nicht.

 

Heute kann man, wie ich dieser Tage feststellen kann, sogar mit Fake-Meldungen die Bewerber für solche Jobs noch mehr in Sicherheit wiegen. Derzeit spricht man von 50.000 Pflegekräften, die aus der Türkei angeworben werden sollen. Es ist auch, laut den Meldungen von denen der jeweils gleiche Text rundgeht, alles vom deutschen Gesundheitsministerium in Kooperation mit den türkischen Behörden organisiert.

Ich habe das Gesundheitsministerium sowie das Auswärtige Amt in Berlin kontaktiert und beiden Ministerien ist davon nichts bekannt.

Die Menschen glauben aber weiterhin der Fakenachricht und sie bewerben sich. Sicher ist im voraus ein Obolus zu entrichten, warum sollte man das Ganze sonst veranstalten?

So flossen durch die Leichtgläubigkeit der Menschen in der Türkei, wie aber auch der Türkischstämmigen in Deutschland, schon in den 80er und 90er Jahren Milliarden Beträge in die Kassen Krimineller, die unter dem Deckmantel des Islam alles in die Tat umsetzten. Lernen tut man daraus aber immer noch nicht.

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