Türkei: Der Präsident feuert der Zentralbank eine Breitseite ab

Auf der einen Seite warf der Präsident den USA vor, die türkische Wirtschaft angegriffen zu haben, weshalb die Devisenkurse in die Höhe schossen und auf der anderen Seite sabotierte er mit seinen Worten die Wirtschaft selber. Teilweise ist die Aussage richtig, dass die USA bei dem Anstieg der Devisenkurse ihren Teil dazu trugen, nur die Wirtschaftskrise in der Türkei ist hauptsächlich das Werk des Herrn Erdogan.

Ohne zu merken, sabotiert er die türkische Wirtschaft und sorgt mit seinen Aussagen, dass die türkische Lira noch mehr an Wert verliert. Er sagte am Freitag, vor der erweiterten Fraktionssitzung seiner Partei, bezugnehmend auf die Zinserhöhung der Zentralbank, dass er mit seinem Geduld am Ende sei. “Ein Land könne nicht nur mit den Devisenkursen dressiert werden.”

Mit dieser Aussage sendete er Signale, dass er sich alsbald in die Angelegenheiten der Zentralbank einmischen wird. Neben der USA gab er die Schuld der eigenen Zentralbank und warf denen vor, die Lage falsch eingeschätzt zu haben. Mit dieser Art und solchen Aussagen, wird die Finanzwelt der Türkei so schnell nicht mehr vertrauen können.

Fakt ist, dass was ich immer sage. Es gibt ein ungeschriebenes Gesetzt: Ein-Mann-Regimes kann und darf man nicht trauen.

 

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