Turkish Airlines: Ist Airbus der Nutznießer?

Die amerikanischen Produkte sollen nicht mehr gekauft werden. Die Apple Produkte sollen gar mit komplettem Importverbot belegt werden. Die Turkish Airlines macht da auch mit. Das Unternehmen wird in den USA bis auf weiteres nicht mehr Werbung einschalten. Auf der anderen Seite möchte ich an die Tatsache erinnern, dass das Unternehmen Ende letzten Jahres an die Börse mitteile, dass neue Bestellungen an Boeing und Airbus platziert seien.

Bei Boeing wurden 25 verbindlich und 5 mit Option 30 B787-9 bestellt. Ende 2017 wurde gar noch beschlossen drei Cargo Maschinen des Typs B777-200LRF zu ordern. Das sind ja nicht gerade kleine Maschinen. Wir werden sehen, wohin das Ganze führt.

Witzig ist, dass man den Boykott amerikanischer Produkte über Twitter und Facebook verkündet. Müssten diese nicht zuerst boykottiert werden? Das Internet ist voll mit Fotos und Videos von Türken, die eigenes Eigentum, wie iPhone, Ford PKW u.ä. zerstören und meinen am Boykott mitzuwirken.

Charles Bronson © vanKristen

Das größere Problem ist der Pastor Branson, der immer noch unter Hausarrest ist. Hätte die Drohungen gegen die Türkei Präsident Trump ausgesprochen, hätte man sich (nur) Sorgen machen müssen, aber als sich der Stellvertreter Pence vor die Kameras stellte und der Türkei drohte, was alles passieren würde, wenn der Pastor nicht freikommt, musste man sich richtig große Sorgen machen, wohin das führen würde. Pence steht jetzt bei allen Christenorganisationen, die er vorsteht, unter Zugzwang. Kommt der Pastor nicht frei, verliert er seine Glaubwürdigkeit. Deshalb muss man auf der Hut sein.

 

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