Die Suche nach Devisenquellen geht weiter: Geldwäsche 4.0

Immer wieder mal versuchte der türkische Staat die im Ausland geparkten Gelder von Türken ins Land zu holen. Hierzu bot man schon früher Straf- und Steuerfreiheit ein. Wer wollte, konnte angeben, wie viel Geld er ins Land zu holen gedenkt und konnte diesen Betrag, ohne Angabe von Gründen, unversteuert, sich vom Ausland in die Türkei überweisen.

Jetzt steht im Amtsblatt (Resmi Gazete), dass beim Gesetz Nr. 7143 unter §3 eine Änderung gab.

Danach muss der Kontoinhaber in der Türkei, mit dem der das Geld aus dem Ausland schickt, nicht mehr identisch sein.

Ein Beispiel: Ali Y. aus Krauthausen macht krumme Geschäfte und hat auf ausländischen Banken Geld. So kann er diesen Betrag auf das Konto von Abdullah Z. in der Türkei schicken. Der Staat garantiert, dass nach der Herkunft des Geldes nicht geforscht und der Betrag nicht versteuert wird.

Auch Unternehmen sollen davon gebraucht machen können.

So bekommt der türkische Staat Devisen in die Kasse und der ausländische Absender des Geldes kann nach türkischen Gesetzen legal Geld waschen.

Eine weitere vertrauensbildende Maßnahme für die ausländischen Investoren. (Ironie).

Mit solchen Entscheidungen schafft die Türkei noch auf die Schwarze-Liste zu kommen.

Quelle: Dunya-Online

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