Die kommenden 100 Tage des Herrn Erdogan

„Die kommenden 100 Tage“. Andere Regierende geben 100 Tagesberichte ab, über die Dinge, die sie gemacht haben, selbst das läuft in der Türkei andersherum.

Also, die ersten 30 Tage wurde nichts gemacht, an den neuralgischen Punkten, wie die Wirtschaft, die Auslandsschulden usw., was die Türkei hätte weiterbringen können. Jetzt stellen wir fest, man hat auf die 100 Tage danach gewartet.

Ich glaube, das Wichtigste, was man durch die 100 Tagerede erfahren konnte war, dass die Türkei ab jetzt auf China setzt, was die Kreditaufnahme angeht, bedeutet: Ein Teil der Türkei wird bald den Chinesen gehören.

400 Projekte, mit einem Wert von 46 Milliarden TL, sollen ihren Betrieb aufnehmen.

Ende August (Schwiegersohn sagte Mitte September, egal) wird die OVP bekanntgegeben. Also eine Roadmap über fünf Jahre.

Die Ministerien werden die Strategieplanungen Ende November abliefern. Die Umsetzung wird in 81 Städten der Türkei verfolgt werden.

Justiz: Für die Gerichtsverfahren werden, ja nach Fall, die Höchstdauern festgelegt. (Wahrscheinlich beginnend ab zwei Jahre, denn die meisten sitzen schon über ein Jahr ohne Anklage). Die Menschen sollen nicht bei jeder haltlosen Denunziation zu Opfern werden. (Das möchte ich erleben). Um die Überlastung der Gerichte zu verhindern, soll die Mediation bevorzugt werden. Die Strafen für die Delikte gegen Kinder und Tiere sollen so erhöht werden, dass sie abschreckend wirken (gibt es solch eine Strafe? Dann sollte man es weltweit patentieren). Wieder einmal sind die Frauen vergessen worden.

Die Glühbirne der alten Generation ist das Symbol der AKP und das Mädchen steht für die Märchenwelt.

Ach, was soll ich sagen. Es wird alles viel besser als in den 16 Jahren zuvor.

Wer interessiert ist, kann es hier in Türkisch weiterlesen.

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