Türkei: Noch ein Traditionsunternehmen muss aufgeben

Wann erfahren die türkischen Hersteller von den Trends ihrer jeweiligen Branchen? Stimmt, wenn ein Verkäufer vor der Tür steht. Diese möchten verkaufen und preisen ihre Waren an. Exakt dann erfährt der türkische Produzent, was so weltweit abgeht in der Branche.

Eigentlich ist es ein Einfaches für die Türkischstämmigen in Deutschland, die hier (Deutschland) eine gute Ausbildung erfahren, ihre Erfahrungen aus den jeweiligen Branchen, an die türkischen Unternehmen weiterzugeben. Das müsst ihr aber aus freien Stücken und ohne Honorar tun. Wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus auch ein Geschäft für die Zukunft. So wie die gesamte Community, so sind auch die Türkei-Türken beratungsresistent und möchten alles umsonst haben. Das ist mal eine Entwicklungshilfe. Nicht bloß reden, mit anpacken.

Das es in der Türkei gerade mal 10 Traditionsunternehmen gibt, die wirklich alt sind, hat aber auch andere Gründe. Eines der Gründe ist das fehlende Wissen und Kapital zu Beginn und das Fehlen eines Businessplans im Besonderen. Mit Gefühl funktioniert es in der Liebe, aber in der Wirtschaft alles nach Gefühl zu realisieren, ist der falsche Weg.

Jetzt hört man, dass wieder eines der Traditionsunternehmen dicht machen muss. Sifaş Tektsil (Garnhersteller) aus Bursa war bereits vor drei Jahren illiquide und musste den Betrieb einstellen. Dass 1962 gegründete Unternehmen gehörte der Nergis Holding. Als ehemals börsennotiertes Unternehmen soll  Sifaş Tektsil jetzt liquidiert und aufgelöst werden. Die Webseite funktioniert noch.

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