Die Kaufkraft im europäischen Vergleich

Kaufkraftparität ist ein Begriff der makroökonomischen Analyse. Die KKP zwischen zwei geographischen Räumen im selben Währungsraum liegt dann vor, wenn Waren und Dienstleistungen eines Warenkorbes für gleich hohe Geldbeträge erworben werden können.

Die Eurostatt hat neue Zahlen zur Kaufkraftparität herausgegeben. Verglichen wurden 28 EU-Staaten, 3 EFTA-Mitgliedsstaaten, die Schweiz, Island und Norwegen. Dazu nahm man noch die EU-Kandidaten, Türkei, Makedonien, Serbien, Albanien und Bosnien-Herzegowina.

Ausgehend vom Mittelwert der EU mit 100, beträgt die Kaufkraft der Türken 65 und ist somit 35 Punkte unter dem EU-Durchschnitt. Da sich die Türkei nicht (das ist wieder einmal eine Kritik) mit dem Stärksten misst sondern mit Griechenland, kann man festhalten, dass die Griechen diesmal 2 Punkte besser dastehen.

Wer irgendwo ankommen möchte, darf sich nicht wie die Türkei, mit sich selbst, oder mit den schwächeren messen. Dann ist man mal besser, mal schlechter aber die Starken sind auf und davon.

Luxemburg ist mit 253 Punkten vor Irland mit 184 Punkten, spitze. Deutschland steht bei 123 Punkten.

 

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