Türkei: Standard & Poors stuft die Türkei herab

Die hohe Inflationsrate, die gestiegenen Risikoaufschläge für Staatsanleihen, Überhitzung der Wirtschaft durch Wachstum auf Pump, hoher Leistungsbilanzdefizit, steigende Haushaltsdefizite, hohe Auslandsschulden in Devisen, sind einige der wirtschaftlichen Probleme der Türkei. Ich weiß, immer sind die anderen Schuld, aber dennoch, so ist die Situation.

Es war zwar nicht ausgeschlossen, aber doch kam es außerplanmäßig, dass die Rating-Agentur Standard&Poors (S&P) die Kreditnote der Türkei, für ausländische Währungen herabgesetzt.

Somit ist die Note von “BB” auf “BB-” abgestuft worden. Die Agentur gab an, sich wegen der ernsten Situation der Türkei, welches besonders die Verschuldung in Devisen angeht, sich zu diesem Schritt genötigt sah.

Die makroökonomische Instabilität der Türkei hätte zugenommen. Die Inflation würde man ebenfalls nicht im erwünschten Rahmen in den Griff bekommen, begleitet von der immer weiter schwächelnden und an Wert verlierenden Landeswährung.

Sollten sich die o.g. Vorzeichen abermals verschlechtern, würde dieses eine nochmalige Herabstufung der Kreditnote mit sich bringen.

Die Agentur gab an, wie sollte es anders sein, dass, sollten sich die genannten Positionen erholen, z.B. die Inflation auf 5% zugehen, die Auslandsverschuldungen bedienbar sein, die Kreditnote wieder erhöht werden würde.

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