Moody’s und Erdogan beschleunigen die Talfahrt der TL

Moddy’s veröffentlichte eine negative Bewertung der türkischen Banken und die Folge war wieder einmal die Bewegung der Devisenkurse nach oben. Parallel dazu sagte Präsident Erdogan, dass er im Falle eines Wahlsieges auch in die Geldpolitik eingreifen werden. Das war des Guten zuviel.

Während der USD bei 4,44 TL steht, kletterte der Euro auf 5,28 TL.

Verbunden mit der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, mit den nicht greifenden Maßnahmen der Zentralbank und der hohen Arbeitslosigkeit, würden die Schuldner immer mehr unter Druck kommen ihre Kredite zu bedienen.

Moody’s schätzte das Wirtschaftswachstum des Landes für 2018 mit 4%, für 2019 mit 3,5%. Einige große Kreditnutzer würden unter den erschwerten Geschäftsbedingungen, genau wie die durch die Verlangsamung der Bautätigkeit in Schwierigkeiten gerate Bauwirtschaft in eine Schieflage geraten. Während die Quote der problematischen Kredite in 2017 3% betrugen, schätzt Moody’s die Quote für 2018 auf 4%.

Die Rating-Agentur stellte noch fest, dass trotz des Wertverlustes der türkischen Lira und der steigenden Kreditrisiken, die türkischen Banken genügendes und ausreichendes Eigenkapital hätten, die schwierige Situation zu bestehen.

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