Türkei: Parallelen zur Asienkrise von 1997

Der Experte des Investment Management Unternehmens GAM UK, Paul McNamara, der 11 Milliarden USD in die Emerging Markets, wie die Türkei einer ist, investierte, verglich die Situation um die Auslandsverschuldung der Türkei, mit der Asien-Krise von 1997. Alles würde sich sehr ähneln.

Laut Bloomberg News sagte McNamara noch weiter: „Die Vorzeichen passen: Die Auslandsschulden der Unternehmen, das Leistungsbilanzdefizit und die geringer werdenden Devisenreserven… Die Banken schenken den Auslandsschulden derzeit keine Beachtung, nur wenn es zu Problemen kommt, wird es recht schlagartig gehen. Damit ist nicht zu spaßen.“

In dem Bloomberg Artikel heißt es weiter, dass die Regierung sich hauptsächlich auf die Wachstumsquote konzentriert hat und infolge dessen die Auslandsverschuldung aus dem Gleichgewicht gekommen sei. Trotz 7,4% Wachstum hätte die Türkei in den letzten 12 Monaten bis Februar ein Leistungsbilanzdefizit von 53 Milliarden USD. Viele Großunternehmen hätten Schwierigkeiten ihre Auslandsschulden zu bedienen.

Erkl.: Mit Asienkrise wird die Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrise Ostasiens der Jahre 1997 und 1998 bezeichnet. Sie begann im März 1997 in Thailand und griff auf mehrere asiatische Staaten über, insbesondere auf viele der so genannten Tiger- und Pantherstaaten.

Die am stärksten betroffenen Länder waren Indonesien, Südkorea und Thailand. Auch in Malaysia, den Philippinen und Singapur machte sich die Krise bemerkbar, während die Volksrepublik China und die Republik China (Taiwan) größtenteils unberührt blieben. Die gleichzeitige Wirtschaftskrise in Japan hatte ihre eigenen Ursachen; sie wurde durch die Asienkrise verstärkt. (Wikipedia)

McNamara: Debt alarm rings

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