Die Turkish Airlines ist eine Quelle positiver Meldungen

Seit Jahren berichte ich davon. Die Airline ist auf einem schwierigen Segment hocherfolgreich aktiv. Wie sagte der stellv. Ministerpräsident Şimşek des Öfteren, wenn es darum ging zu erwähnen, was denn die Türkei an Werten noch besitze, was man noch privatisieren könne?

“Die Turkish Airlines ist das Wertvollste, was wir noch haben!”

Nun gut, heute und jetzt erfahren wird, dass Airbus sich über den Auftrag von 25 Langstreckenjets des Typs A350-900 (8 Mrd. USD) freuen kann. Eine Option von 5 weiteren Flugzeugen soll im Vertrag ebenfalls enthalten sein. Klar, dass auch in der Flugzeugbranche verhandelt bis die Balken krachen und kaum mehr Gewinn übrig bleibt, aber verkauft ist verkauft.

Eigentlich können die deutschen Unternehmen noch viele Vorteile aus der momentanen Situation ziehen. Die Türkei muss den Amerikanern die Zähne zeigen und kann in dieser Situation schlecht hingehen und amerikanische Produkte kaufen.

Durch die niedrigen Löhne in der Türkei kann die Turkish Airlines, sogar bei einer Belegung von nur 1/3 verlustfrei fliegen (sagte mal ein Lufthansa Verantwortlicher vor Jahren). Sollte die Airline mal privatisiert werden, kann man sich vorstellen, was für ein Bieterschlacht stattfinden wird.

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