Die gestrige Situation in der Türkei am Beispiel Deutschlands

Stellt Euch die Koalition aus CDU/CSU und FDP zu Zeiten Kohls vor. Mal den präsidial-diktatorischen Aspekt in der Türkei außer Acht lassend, stellen wir uns mal vor, dass die Mehrheit in Gefahr gerät und die FDP Angst hat an eine neu gegründete Splitterpartei Stimmen zu verlieren. Daher zieht Kohl binnen 24 Stunden die Bundestagswahlen um anderthalb Jahre vor, denn es gibt eine Klausel im Grundgesetz, dass die neue Partei erst ab dem 6 Monat ihres Bestehens teilnehmen dürfte.

Eine Blitzwahl, binnen 66 Tagen, um der neuen Partei die Teilnahme nicht zu ermöglichen.

Doch was passiert … bei der SPD wechseln an die 15 Abgeordnete auf Wunsch ihres Parteichefs zur neuen Partei, so dass sie plötzlich im Parlament ohne gewählt worden zu sein vertreten ist.

Und somit kann diese neue Partei an den Wahlen teilnehmen.

Weder das Eine noch das Andere entspricht einem Demokratieverständnis, doch manchmal heiligt der Zweck die Mittel…

Genau das findet in der Türkei statt… mit dem großen Unterschied allerdings, dass es hier gar darum geht, dass … um beim Vergleich zu Kohl zu bleiben, dieser danach strebt, ein System einzuführen, dass alle Macht bei ihm konzentriert.

Jemand der Saumagen zur Pflichtspeise erklären würde, nur weil ihm der Furz gerade danach ist…

Quo vadis Türkei am 24. Juni… wir werden es sehen …

Danke für die Idee und Gedanken Hayri Ömer Dener (HÖD)

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