Mit der Welt auf der Augenhöhe

Der Präsident der Kammern und Warenbörsen (TOBB) Rifat Hisarcikoglu ist auch auf die Karawane aufgesprungen.

Er sagte gestern in Zonguldak vor den Kameras wortwörtlich: „Inschallah wird die Türkei das erste eigene Fahrzeug produzieren. 2019 wird ein Prototyp präsentiert werden und 2021 oder 2022 werden wir die Autos kaufen können. Was für einer wird das sein? Das wird ein vollkommenes E-Auto sein. Wir werden das Rennen mit der restlichen Welt auf Augenhöhe starten. Dieses wird zu einer wirtschaftlichen und technologischen Wende in der Türkei führen.“

Weiter führte er aus: „Sieben Jahre lang haben wir die mutigen Hechte gesucht, die es wagen würden das erste türkische Auto zu produzieren. Jetzt haben wir sie zusammen. Unser Ziel ist auch das pro Kopf Einkommen von heute 10.000 USD auf 25.000 USD zu steigern. Das bedeutet, dass wir dann 2,5 Mal so reich sind wie heute.“

Anschließend benutzte er noch viele Worte mit „Inschallah“ (So Allah will) u.a. sagte er, dass alle 81 Städte das Auto produzieren wollten und dankte denen für diese Bereitschaft.
Was soll man dazu sagen. Asterix würde sagen: „Die spinnen, die Römer“. Der Spruch: „Mit der Welt auf Augenhöhe starten“ ist gut. Nicht selber entwickeln, alle Teile aus dem Ausland besorgen bzw. in Lizenz produzieren, die Karosserie drum und schon hat man ein Auto. Eigentlich macht die Türkei das heute schon und das sehr gut, nur halt auf fremde Rechnung und mit fremder Technologie, wie das angekündigte Fahrzeug auch. Sollte dann das pro Kopf Einkommen von 10.000 auf 25.000 USD steigen, hat der gute Mann recht. Das ist dann eine Steigerung um das 2,5fache aber utopisch genug. Weder der Redner, noch der Herr Erdogan werden diese Zahl jemals erleben.

Quelle: Dunya.com

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