Internetzensur: Türkei auf Augenhöhe mit Nord-Korea

Die Umsetzung kommt vor dem Gesetz. Mit der Umsetzung der neuesten Internetzensurgesetze konnte man nicht abwarten, bis das Gesetz im Amtsblatt erschien. Folgende Anbieter von VPN Diensten sollten gesperrt waren, jedoch sind sie bereits größtenteils gesperrt.

Tor Project, VPN Master, Hotspot Shield VPN, Psiphon, Zenmate VPN, TunnelBear, Zero VPN, VyprVPN, Private Internet Access VPN, Espress VPN, IPVanish VPN

Die erste Phase der neuen Internetzensur ist schon aktiv.  Man kann schon seit einem Jahr oder länger nicht auf die Webseiten vieler der obigen Firmem zugreifen.

Um also ein Abo schließen zu können, müsste man halt auf deren Webseite und dann den Dienst bestellen.  Dieses ist aber jetzt schon seit langen technisch blockiert. Faktisch ist den Türkei-Türken der Zugang auf solche Seiten bereits nicht mehr möglich.

Derzeit kann man sich über App-Stores von Apple und Google noch Abos kaufen. Es wird nicht mehr lange dauern, dass dieses auch nicht mehr möglich sein wird.

Noch einige Wochen und die Türkei wird auf Augenhöhe mit Nord-Korea angekommen sein, was Internetzensur angeht. Die VPNs (Virtual Private Network) wird man niemals ganz verbieten können, zumal die Unternehmen selber über diesen Weg kommunizieren.

Inkl. Wikipedia sind derzeit 173.000 Websites nicht erreichbar.  Über 100.000 URLs und 800 Twitter-Accounts ist der Zugang gesperrt.

Alle Zugänge zu Kanälen im Internet, die unabhängig und offen die Wahrheit kommunizieren werden gesperrt werden.

Bis zu den Wahlen in 2019 wird eine komplette Isolierung und Abkapselung des türkischen Volkes von der Wahrheit erfolgt sein.

Grafik: https://gbhackers.com/virtual-private-network-need/

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