Stellt Euch eine Stadt mit 113 riesigen Einkauftszentren vor

Der Einzelhandel geht weg von den Einkaufszentren, hin zur Straße. In vielen Städten der Türkei ist, was die EKZ Investitionen angeht, eine Sättigung erreicht.

Es gibt Studien die zeigen, dass nach 2020 in Istanbul keine EKZ’s mehr eröffnet werden. Einige Straßen, wo die Urbane Transformation, eigentlich eine Deformation, bereits abgeschlossen ist, sind wieder belebter als in der Bauphase. Hier realisieren einige Marken neue Läden und auch pop-up Läden (die zu Testzwecken für kurze Zeit eröffnet werden). Verstärkt werden parallel die Online-Portale der Marken.

Laut dem Beratungsunternehmen Maptriks sind in diesem Jahr in Istanbul 15 neue EKZ’s eröffnet worden. 2018 sollen es endlich weniger werden, nämlich vier. Derzeit werden noch Türkeiweit an 57 EKZ’s gebaut. 19 davon sollen im kommenden Jahr eröffnet werden.

Ende 2016 gab es in der Türkei 387 Einkaufszentren. Ende 2017 werden sollen es insgesamt 435 sein. Dieses bedeutet 13 Millionen m² Mietfläche.

Der GF der Eva Gayrimenkul Turgut betont, dass die sinkenden Touristenzahlen und die hohen Devisenkurse die meisten Mieter von EKZs zur Geschäftsaufgabe zwingen würde.

In Istanbul haben wir momentan die unglaubliche Zahl von 113 Einkaufszentren. Bei den Marken sind 65% der Läden in den EKZ’s und der Rest an der Straße.

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