Warum die Türkei in Reichweite der EU bleiben sollte

EUflaggeRatlosigkeit macht sich breit. Die EU möchte auf die Geschehnisse in der Türkei reagieren, hat aber keine Druckmittel zur Hand. Erdogan steht, ohne sein dazutun, besser da. Er hat die syrischen Flüchtlinge. „Wenn Ihr mir blöd kommt, mache ich die Grenzen auf!“, ist seine Drohung.

Die Beitrittsgespräche mit der Türkei einzufrieren, ist der falsche Weg. Allein die Tatsache, dass man über den Beitritt spricht und den Antrag dazu laufen lässt, tut den Menschen in der Türkei gut. Ohne, dass sie es merken.

Die Anpassungsreformen, die von der EU vorgeschrieben wurden und von der Türkei umgesetzt wurden bzw. werden, kommt den Menschen in der Türkei zugute.

Die EU muss akzeptieren, dass sie gegen Erdogan, keinerlei Druckmittel zur Hand hat. Eine Einfrierung der Beitrittsverhandlungen bringt der EU nichts, bis viel Ärger ein. Zwar setzt Erdogan seine Drohungen der letzten Zeit, gegenüber Deutschland und der EU, nicht in die Tat um (siehe die immer wieder durch ihn terminierte Forderung zur Aufhebung der Einreisvisa), nur die Möglichkeit, dass er es tun könnte, bleibt bestehen.

Die EU sollte nicht gegen Erdogan, sondern für die Menschen in der Türkei entscheiden, damit die Türkei immer in Reichweite bleibt.

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