Türkische Wirtschaft | Wachstumserwartungen nach unten revidiert

Um die stagnierende türkische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, lässt sich die Regierung allerhand einfallen. Fördermittel zuhauf, nur wenn die Antragsteller türkischen Ursprungs sind, lässt man Vorsicht walten.

Ist der Antragssteller einer von Mr. G’s (Gülen) Truppe, oder gar der Entscheider in der Behörde, der ihm die Förderung zugesprochen hat? Zahlungsstopp!

Mit oder ohne Fördermitteln, fast alle Branchen ziehen die Wachstumserwartungen nach unten. Die Exportnachfrage ist gering, da bleibt nur das eine, die Inlandnachfrage aufpäppeln. Kann das die richtige Strategie sein?

Die Wirtschaftswachstumserwartungen für 2016 hat die Regierung auf 3,2% herabgesetzt. Manche Analysten finden sogar diese Erwartung noch zu hoch.

Laut Türkstat-Zahlen, verzeichnen 20 von 27 Branchen starke Umsatzeinbußen. Nimmt man den Rückgang der Produktion bei Nutzfahrzeugen, Minibussen und LKW’s, die sich auf 30-40% Level bewegen, verheißt das nichts Gutes.

Die zwei umsatzstärksten Branchen der Türkei sind die Tourismusindustrie und die Baubranche, welches Auslandsaufträge in Milliardenhöhe durchführt.  Unter günstigsten Umständen werden die Verluste dieser zwei Branchen um 20 Mrd. USD betragen.

In die Zementindustrie ist in den letzten Jahren stark investiert worden. Durch die starke Bautätigkeit im Lande, gab es auf der Produktionsseite eine Steigerung von 12,7% und bei den Verkäufen 11,7% (Januar-Juni). Dabei ist gibt es im, Terror geplagten, Osten und Süd-Osten starke Einbußen. Die Rohstahlproduktion ist um 4,7% gestiegen. Die Branche hofft das Jahr mit 4,5% Wachstum schließen zu können.

Die Weißwarenbranche geht ihren erfolgreichen Weg weiter. Die Produktion ist im Zeitrahmen Januar-August um 4% und der Export um 9% gestiegen. Bei der Inlandsnachfrage setzt man auf Ratenzahlungen per Kreditkarte.

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