USA, VW, Deutschland und am Ende verliert Griechenland

“Was für ein Aufschrei, was für ein Blutrausch. Mit Begeisterung stürzt sich das Publikum auf Volkswagen und seinen Chef Winterkorn. Dessen Rücktritt verdient Respekt – ist aber ebenso lächerlich wie die ganze Aufregung.”

Schreibt Dirk Müller in seinem Gastkommentar bei n-tv.de. Recht hat er, wie ich finde. Was ist schon passiert? Beschönigte Abgaswerte, die kein Menschenleben gefährden.

Ich möchte nicht wissen, mit welchen beschönigten Werten wir sonst unser Leben leben.

Die USA sind Meister, wenn es darum geht Sachverhalte zu verdrehen, oder gar die Menschen und in diesem Fall ein ganzes Land, wie Deutschland, zu manipulieren. Türkei kennt das schon lange und lebt damit eigentlich seit der Republiksgründung.

Gründe kann es viele geben, aus der Sicht der USA. Es kann ein Druckmittel für das Freihandelsabkommen sein, welches immer noch nicht kommen will, aber genauso die Angst davor, dass der neue Passat, den amerikanischen Automobilmarkt aufwirbelt. Die Aktion gegen VW erfolgte nämlich exakt zu einem Zeitpunkt, wo der neue Passat vorgestellt werden sollte.

Nochmals Dirk Müller : “Bemerkenswert ist übrigens auch, dass am gleichen Tag in Brasilien Klage gegen VW erhoben wird, weil der Konzern in den Jahren 1964-1985 (!) mit der damaligen Diktatur zusammengearbeitet haben soll. Es gibt schon merkwürdige Zufälle.”

Deutschland ist, was die wenigsten Deutschen wissen und begreifen, eine Wirtschaftsmacht, mit dem nicht zu spaßen ist.

Verlieren wird Griechenland, denn wir werden dann die Milliarden für die Griechen switchen müssen und im Wirtschafts”Mensch-Ärgere-Dich-Nicht” gegen die USA einsetzen.

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