10.000 sind es und davon 60% in Istanbul

Hatten die türkischen Unternehmer bis jetzt zur Schaffung von vorübergehenden Lösungen plädiert, so verlangen sie jetzt von der neuen Regierung (Neuwahlen am 1. November), längerfristige Lösungen.

In der Türkei gibt es mittlerweile 2.827 offiziell angemeldete Kapitalgesellschaften von Syrern. Allerdings geht man davon aus, dass viele, deren Zahl auf 10.000 Unternehmen geschätzt werden, unter Umgehung von Gesetzen, über türkische Strohmänner unternehmerisch tätig sind.

Die türkische Unternehmerschaft hatte die syrischen Flüchtlinge, die unternehmerisch aktiv wurden als ‘Gäste’ betrachtet. Nach nunmehr 4 Jahren, denken alle, dass Klarheit geschaffen werden muss, welchen Status diese Menschen haben sollen.

Der Arbeitgeberverband (TISK) ist gerade dabei eine Studie in 18 Städten darüber zu erstellen, die belegen sollen, wie sich die unternehmerischen Aktivitäten der Syrer sich gestalten und welchen Einfluss sie auf die örtliche Wirtschaft haben.

Die IHK Gaziantep hat bereits eine Konferenz mit dem Titel “Die Syrer unter uns” veranstaltet. Dabei stellte man fest, dass die Syrer als Unternehmer frei agieren und Unternehmen gründen, aber keine syrischen Arbeiter beschäftigen dürften. Bei dieser Gelegenheit erfuhr man, dass die Syrer die über größeren Kapital verfügten, zum türkischen Teil von Zypern gezogen sind.

60% der offiziell angemeldeten Unternehmen sind in Istanbul aktiv. ca. 1.000 davon sind Großhändler, ca. 600 Reparaturwerkstätten, ca. 30 sind im Baugewerbe.

 

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