Terrorist klagt sein Recht auf Berufsausübung ein

Von Beruf ist er Terrorist. Seit dem er die Schule hinter sich gelassen hat, geht er diesem Beruf nach.

Du (die türkischen Regierungen aller Zeiten) sagst ihm, er soll die Waffen ablegen. Und dann ? In seinem Lebenslauf steht : ‘Von 2002-2015 als freier Terrorist für eine bekannte Terrorismusmarke im Osten der Türkei gearbeitet’.

Wo soll er Arbeit finden ? Hinzu kommt, wenn er die Waffen unter Zwang abgeben muss, geht er vor das europ. Gerichtshof und klagt gegen Dich, zumal du ihm Berufsverbot aufgezwungen hast. Schließlich hinderst du ihm an der Ausübung seines erlernten Berufes. Wenn er nachweisen kann, dass er Kurde ist, wird man ihm Recht zusprechen. So sind die Regeln in Europa. Seine Waffen müssen ihm dann zurückgegeben und er an die Stelle gebracht werden, wo er gefasst wurde. Sonst droht der Türkei eine saftige Strafe. Alles fiktiv aber …

Ich denke, wenn man diesen Menschen Visionen aufzeigt, kommen sie evtl. ins Grübeln und entscheiden sich für ein normales Leben ohne Töten, oder sie werden erst gar nicht zu Terroristen. Du (s.o.) kannst aber nicht mal den meisten Menschen, die dem türkischen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, eine Arbeit geben, oder eine Zukunftsvision aufzeigen, wie soll das bei dieser Berufsgruppe funktionieren ?

An der Bildungsschraube der Türkei drehst Du immer tiefer, dass die Menschen so ungebildet wie möglich und ewig Knechte bleiben. Also wird man in der Türkei auch auf ewig mit den Terroristen, egal welcher Couleur weiterleben müssen.

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