Was ich noch sagen wollte ;)

„Um ein Markt und die Möglichkeiten darin beurteilen zu können, muss man in dem betreffenden Land leben, in totaler AbhĂ€ngigkeit von diesem sein und die FĂ€higkeit und den Tiefgang besitzen, die Geschehnisse auf politischer und wirtschaftlicher BĂŒhne mit der nötigen Distanz zu beobachten, zu verstehen und zu beurteilen. Nur so können diese in Vorteile und Chancen fĂŒr die Auftraggeber umgewandelt werden.“

Weil ich den Erdogan kritisiere, denken die meisten, dass ich gegen ihn wÀre. Bin ich auch. Er ist momentan an der Macht und lÀsst Unrecht geschehen. Nur habe ich jemanden sonst mal hochgelobt ?

„Die meisten GeschĂ€ftsfĂŒhrer auslĂ€ndischer Unternehmen kennen den eigenen Markt und Branche so gut oder schlecht, wie die Mitarbeiter ihm die Informationen gefiltert und nach eigenem Gusto weitergeben. Besonders benachteiligt sind sie, wenn sie die Landessprache nicht oder schlecht beherrschen“.

„Vergleicht man einen DeutschtĂŒrken und Deutschen in der TĂŒrkei, so stellt man fest, dass der DeutschtĂŒrke schneller TĂŒrkisch lernt“.

„Die tĂŒrkischen Kundenpotentiale in Kunden umzuwandeln geht nur, wenn man hart am Mann bleibt und nicht locker lĂ€sst. Telefonieren oder eMails hin und her schicken ist nur Zeitverlust, zumal die eMails nur hingehen und nicht mehr zurĂŒckkommen“.

„Es gibt immer noch Business-People in der TĂŒrkei, die glauben, dass die eMails per gelber Post zugestellt werden und folglich verlorengehen können“.

„Auch wenn Sie TĂŒrkisch sprechen und die Zentrale eines Unternehmens anrufen, kommt auf den ersten Buchstaben den Sie aussprechen, große Bedeutung zu. Die Telefonisten hört sich nur diesen an und verbindet sie auf Verdacht irgendwohin. Sprechen Sie kein TĂŒrkisch, werden Sie sowieso irgendwohin verbunden“.

sarkozy

Ich lasse Sarkozy fĂŒr mich reden : “Das kann doch nicht wahr sein !”

„Wenn Ihr GeschĂ€ftspartner, der wohnhaft in Istanbul ist, zum Termin zu spĂ€t kommt und sagt : ‚Sie wissen ja, der Istanbuler Verkehr‘, nimmt er mit großer Wahrscheinlichkeit an, dass Sie von oben herabgefallen sind“.

„Sie sollten bezahlen, das sind Deutsche, denen zu erklĂ€ren, dass Sie spĂ€ter zahlen werden, ist unmöglich und außerdem, wie stehen Sie dann da“.

„Kommt in der TĂŒrkei der Teejunge (cayci) mal nicht zeitig, macht man sich eher sorgen um ihn als um dem Chef, der schon eine Woche nicht da ist“.

„Ich kenne keinen Deutschen, der von einer GeschĂ€ftsreise in die TĂŒrkei zurĂŒckkehrte und sagte : War keine gute Reise“.

„Hat ein tĂŒrkischer GeschĂ€ftsmann ‚Ja‘ zu irgendwas gesagt, so muss man ihn sofort zum Notar schleppen und dieses ‚Ja‘ besiegeln lassen. Man(n) kann nie wissen, wie er am nĂ€chsten Tag drauf ist“.

„Wenn Sie ein High-Tech-Produkt in der Hand halten und diesen dem tĂŒrkischen GeschĂ€ftspartner zeigen, können Sie ganz sicher sein, dass er, nach dem er sein Erstaunen abgeschĂŒttelt hat, sofort mit einem Vorschlag kommen wird, wie man das Produkt zweckentfremdet noch woanders einsetzen kann“.

„Lassen Sie sich nicht irritieren, wenn fast alle Unternehmen in der TĂŒrkei Patentanmeldungen am Laufen haben. Hier wird die ‚Markeneintragung‘ als ‚Patentanmeldung‘ bezeichnet“.

„Ich rate allen tĂŒrkischen GeschĂ€ftsleuten zu untertreiben, wenn sie gegenĂŒber AuslĂ€ndern ĂŒber die möglichen hohen Gewinne sprechen, die sie selber noch nie erwirtschaftet haben“.

„Welches sind die ersten drei SĂ€tze eines angehenden deutschtĂŒrkischen TĂŒrkei-Beraters : 1. Guten Tag, 2. TĂŒrkei hat sehr niedrige Löhne, da können Sie richtig Gewinn machen, 3. Ich habe sehr gute Beziehungen in der TĂŒrkei“.

„Die tĂŒrkischen GeschĂ€ftsmĂ€nner sind die mutigsten. Nicht weil beim GeschĂ€ftsessen die Geliebte am Tisch sitzt und nicht die Ehefrau – nein – die Tatsache, dass das Restaurant genau gegenĂŒber der Privatwohnung ist, macht ihn zum Mutigsten“.

„Der tĂŒrkische GeschĂ€ftsmann glaubt, gegenĂŒber dem auslĂ€ndischen Partner den mĂ€chtigsten Eindruck zu machen, wenn bei Ein- und Austritt zum Restaurant, die Kellner Spalier stehen und ihm die Hand schĂŒtteln“. – (Man(n) kennt mich ĂŒberall)

„Als die ach so blonde SekretĂ€rin vom Boss mir sagte, sie wisse nicht, wo der Chef ist, sagte ich ihr, dann sollten wir die Polizei anrufen, weil ihm was zugestoßen sein muss. Sie hat nicht verstanden, was ich meinte“.

“Wenn du ‘Berater’ bist, dann musst du wissen, dass die Bedeutung dieses Wortes dem TĂŒrken fremd ist. Du musst planen, beraten, verkaufen und den Erfolg nachweisen. Dann kannst du dein Geld bekommen, oder im unwahrscheinlichen Fall, wenn du es schon bekommen hast, behalten”.

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