Türkei – Die Geschäftschancen nach Branchen

Hier ist ein Überblick über die einzelnen Branchen der Türkei, wo Chancen auf Business bestehen.  Die SWAT – Analyse Jahresmitte 2015 kommt direkt danach.

Wohin die Türkei politisch und wirtschaftlich steuert, weiß man nicht. Das hat man aber in fast 100 Jahren der Republik Türkei selten gewusst, oder sagen wir besser; vermuten können. Auch zu diesen Zeiten werden aber, wie eigentlich zu jeder Zeit in der Türkei, lohnende Geschäfte gemacht.

Hier ein Blick über die Branchen und die SWAT-Analyse Jahresmitte 2015 von der gtai (Germany Trade and Invest) :

Maschinenbau : Ausbau- und Modernisierungsprojekte in der Industrie führen zu Bedarf an neuen Maschinen.

Kfz : Kräftige Konjunkturerholung sorgt für steigenden Absatz und wachsenden Importe.

Chemie : Investitionen zum Abbau der hohen Importe von petrochemischen Grundstoffen.

Bau : Große Infrastrukturprojekte im Verkehrs- und Energiesektor stützen die Baukonjunktur.

Elektro : Weiterhin gute Absatzchancen und wachsende Umsätze bei elektrischen Hausgeräten.

IKT : Investitionen der Mobilfunkunternehmen für die Einführung der 4G/LTE-Technologie 2015

Umwelttechnik : Zahlreiche Projekte für die Abwasser- und Abfallentsorgung. Chancen im Recycling.

Medizintechnik : Steigender Bedarf durch Ausba des Gesundheitswesens.

Energietechnik : Ausbau und Modernisierung der Elektrizitätsnetze und Energieerzeugung.

Lebensmittel : Lokale Landwirtschaft bietet gute Grundlage für Lebensmittelerzeugung und Verpackungen.

Tourismus : Fremdenverkehr leidet unter Besucherrückgang aus Russland. Bedarf an Hotelausstattungen.

SWAT – ANALYSE Jahresmitte 2015

Strengths (Stärken)

  • Großer, dynamischer Markt.
  • Gegenüber neuen Produkten und Technologien aufgeschlossene junge Bevölkerung.
  • Geografische und kulturelle Mittlerposition zwischen Europa, Nahost und Zentralasien.
  • Gut entwickelte Industriebasis.
  • Motivierte Arbeitnehmerschaft.

Weaknesses (Schwächen)

  • Niedrige Sparquote.
  • Schwächen in der Berufsausbildung.
  • Große innenpolitische Spannungen.
  • Schwerfällige Bürokratie.
  • Hohe Importabhängigkeit bei Energieträgern.

Opportunities (Chancen)

  • Rolle als Energiedrehscheibe.
  • Fertigung hochwertiger Waren.
  • Massiver Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.
  • Wachsender Binnenmarkt.
  • Hohes Interesse an erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.

Threats (Risiken)

  • Abhängigkeit von spekulativen Kapitaleinfuhren.
  • Drohende Energieengpässe.
  • Hohe Wechselkursvolatilität.
  • Beeinträchtigung durch regionale Konflikte.
  • Einbruch von Exportmärkten.

 

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