Die Textilhersteller u.a. sollen nicht mehr mit dem Devisenkurs-Risiko leben

Den Textil- und Lederproduzenten wird der Druck teilweise genommen. Der Staat plant für ein Zeitraum von 2015-2018 neue Maßnahmen.

Den Mittelständler aus diesen Branchen soll das Devisen-Wechselkurs Risiko genommen werden. Es gilt der Umtauschkurs zum Zeitpunkt des Ausfuhr, bis der Kunde die Verbindlichkeiten bedient hat.

In den letzten Monaten erlebten viele Exporteure böse Überraschungen weil die Lira immens an Wert verlor. Bis der Kunde die Lieferung bezahlt hatte, war der Gewinn dahin geschmolzen.

Jetzt kann man gespannt sein, wie die Realisierung vom Ganzen ausschaut. Nach dem ersten Lesen des Textes aus dem Amtsblatt, muss ich sagen, dass vieles nicht zu Ende gedacht wurde. Auf der einen Seite heißt es, dass man das Devisen-Kursrisiko den Mittelständler aus den o.g. Branchen nimmt. Auf der anderen Seite heißt es, dass diesbezügliche Gespräche mit den Banken noch geführt werden würden. Also alles noch ziemlich unsicher, wie es funktionieren soll.

Parallel sollen außerdem neue Fördermaßnahmen für die o.g. und der Schuhhersteller-Branche greifen, wenn diese verstärkt Frauen beschäftigen.

Die Maßnahmen sind gestern unter 5 Überschriften und 32 Unter-Überschriften im Amtsblatt (Resmi Gazete) veröffentlicht worden.

Die umfassen u.a. : Stärkung der Konkurrenzfähigkeit auf den Auslandsmärkten, F&E, Produktentwicklungen, Vertrieb, Marketing im Außenhandel, branchenspezifische Maßnahmen etc.

 

 

Auch sollen Maßnahmen, zur Senkung der Logistikkosten zwischen den Hafenstädten erfolgen. KOSGEB (Verband der KMU’s der Türkei) soll stärker finanzieren und unterstützen.

Die türkische Baumwolle soll höherwertiger und geplant angebaut werden.

 

 

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