Ausländische Direktinvestitionen schaffen weder Mehrwert noch Arbeitsplätze

Laut UNCTAD, Handels- und Wachstumsorganisation der Vereinten Nationen,  betrugen die ausländischen Direktinvestitionen der Türkei im letzten Jahr 12,1 Mrd. USD. Das war 16% weniger als in 2013 (eigentlich exakt identisch mit den Welttrends an ADI).

YASED (Internetional Investors Association) geht in 2015, trotz vieler politischer Fragezeichen in der Türkei, ebenfalls von solch einer ADI Summe aus.

Die Türkei lag bei den ausländischen Direktinvestitionen in 2014 weltweit auf Rang 22. Türkei hatte mit 12,1 Mrd. USD somit 1% Anteil am gesamten ADI-Kuchen. Man schätzt, dass die Potentiale der Türkei bei 3% liegen müssten.

investWie die inländischen Investitionen waren die ausländischen ebenfalls auf die Bauwirtschaft konzentriert. 33% der gesamten ADI gingen in die Immobilien. 22% gingen an das produzierende Gewerbe und 12% flossen dem Finanzsektor zu.

Während die USA die meisten ausl. Direktinvestitionen tätigen, landete die Türkei auf Rang 32, allerdings mit einer Steigerung von 89% gegenüber dem Vorjahr.

Auch YASED spricht davon (wie auch die noch bestehende Regierung der Meinung ist), dass die Türkei unter die Top 10 vorrücken könnte, nur wie das zu geschehen hat, haben auch sie nicht gesagt.

Trotz der immer noch offenen Regierungsbildung, wird die Türkei, wie alle Jahre wieder genug ADI anziehen können. Das Problem ist, dass man mit den meisten ausl. Direktinvestitionen weder Mehrwert noch Arbeitsplätze schafft. Die Ausländer investieren rein Profit orientiert. Wenn man an dieser Stelle aufhört zu schreiben, sind die Ausländer die Buhmänner. Nur, die türkischen Investoren ziehen die Gelder ebenfalls der Industrie ab und investieren in die Immobilien. Somit sind sind sie genauso gut oder schlecht, wie die ausländischen Investoren.

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