“Ich liebe Blumen, aber die Visa zu erteilen ist unsere Aufgabe”

Muriel Domenach, die französische Generalkonsulin in Istanbul teilte mit, dass die Visavergabe Frankreichs an die Türken erleichtert wurde.

“Ein Visa ist kein Schloss, sondern ein Schlüssel um in ein Land zu reisen” sagte sie. Das sagte sie zum 50. Jahrestag der Vereinbarung für die Einreise der türkischen Gastarbeiter nach Frankreich.

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Er wird das sicher nicht verstehen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung sagte Domenach, dass die Türkei mittlerweile ein Land sei, der Flüchtlinge aufnimmt. Dieses gilt es dem französischem Staat zu erklären.

Bis 2012 wären die Visabestimmungen sehr hart gewesen und würden sehr viele einschränkenden Klauseln enthalten. Dann aber wurden die Visabestimmungen gelockert. Dahinter würden Eigeninteressen stecken.

Außenminister Laurant Fabius hätte sich der Sache persönlich angenommen. Domenach sagte, dass man die Zweierbeziehungen, Geschäfte, Kunst und Wissenschaft unterstützen wolle.

Die Visa würden die Türken als ein Geschenk sehen und würden sich dermaßen darüber freuen, dass sie der Konsulin anschließend Blumen zuschicken. “Ich liebe Blumen, aber die Visa zu erteilen ist unsere Aufgabe” sagte sie weiter.

Die Ablehnungsquote würde 3% betragen. Die Gründe seien hauptsächlich fehlenden Dokumente oder Angaben. “Wir fragen nicht mehr, wo der Antragsteller in Frankreich wohnen wird. Wer zum zweiten Mal Visa beantragt, muss nicht einmal persönlich erscheinen. Die Visa werden in spätestens 72 Stunden erteilt. Es sind nicht einmal kurzfristige Visa. Die meisten haben eine Gültigkeit von 5 Jahren”.

Frankreich hat mit 84 Millionen Touristen im letzten Jahr einen Rekord aufgestellt und ist weltweit Nr. 1. Ziel sind 100 Mio. Touristen und da soll der Anteil der Türkei ein Faktor sein.

Sie betonte abermals, dass die Türkei ein Einwanderungsland sei.

 

 

 

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