Pferderennen vor der Privatisierung – Die Umsätze steigen weiter an

Die Regierung hat verkündet, dass auch die Pferderennen bzw. -Wettbetrieb privatisiert werden sollen. Schon stehen die Interessenten bereit, obwohl ein Termin oder gar eine Ausschreibung noch aussteht.

Die Wettumsätze der Galopprennbahnen der Türkei steigen stetig, entgegengesetzt der Trend in vielen anderen Ländern. 1,38 Mrd. Euro betrug der Wettumsatz im letzten Jahr.

2010 782 Mio. Euro, 2011 954 Mio. Euro, 2012 1,06 Mrd. Euro, 2013 1,24 Mrd. Euro und im letzten Jahr, wie o.g. 1,38 Mrd. Euro.

Erstaunlich ist, dass die Rennbahnen diesen Zuspruch finden, zumal die Abzüge vor der Ausschüttung der Gewinne über 60% liegt.

Um für den Laien zu verdeutlichen nochmals Klartext. Die Menschen bezahlen ihre getätigten Wetten und zahlen also 100% ein um abzüglich der über 60% Steuern und sonstiger Fonds an den Staat, aus dem Topf, welches ca. 40% der eingezahlten Beträge ausmacht noch Gewinn zu erzielen.

Die 6er Wette (Altili Ganyan) macht fast 80% der Gesamtumsätze aus. Alles andere interessiert die Zocker kaum.

Hier noch einige andere Zahlen : 100.000 Menschen leben direkt vom Rennbetrieb. 141 Mio. Euro an Rennpreisen werden ausgeschüttet. Es gibt nur 5.600 Rennpferde (30.000 Reitpferde). Der Unterhalt eines Rennpferdes kostet ca. 1.400 Euro/Monat. Es gibt 2.781 Wettannahmestellen, die direkt dem Jockey Club bzw. dem Totalisator angeschlossen sind (Buchmacher, die auf eigene Rechnung agieren, gibt es nicht)..

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