Türkei – Die alten Reichen gehen neue, die Neuen andere Wege

Früher besaßen Familien wie Koc, Sabanci, Dinckök und Bodur die meisten Fabriken in der Türkei.

Jedoch stiegen in den letzten 12 Jahren andere Größen in diese Liga ein. Murat Ülker hatte z.B. im Jahre 2000 14 Fabriken, während er jetzt 72 besitzt.

Auf den zweiten Platz hat sich der Eigentümer der Anadolu Holding (Efes Bier, Mc Donalds Türkei u.a.) Tuncay Özhilhan gesetzt. 2003 hatte er noch 31 Fabriken und heute besitzt er schon 62.

Unlängst erwarb Ülker die britische United Biscuits für 3,3 Mrd. USD und bekam somit alleine durch die Übernahme 14 Fabriken dazu.

Die ehemaligen Größen gingen den umgekehrten Weg und verringerten die Anzahl der Fabriken bis zu 70% aber nicht die Umsätze. Folglich kann man davon ausgehen, dass dem eine neue Unternehmensstrategie und Umorientierung zugrunde gelegen haben muss.

Die Politik spielt dabei eine große Rolle.

Momentan spielen sich u.a. die Holdings aus Anatolien, die der Regierung nahe stehen, die Hauptrolle und wachsen unaufhaltsam weiter. Mitnehmen und nichts liegenlassen. Das ist deren Strategie. So können diese Unternehmen heute z.B. ein Stahlwerk kaufen und morgen Büffel züchten (wegen der hohen Fördermittel).

Quelle : capital.com.tr

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