Türkei baut Industriegebiet im Westjordanland

In der palästinensischen Stadt Dschenin soll ein von der Türkei gefördertes Gewerbegebiet entstehen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Vertreter der Türkei und der palästinensischen Einheitsregierung unterschrieben.

Der türkische Minister für Wissenschaft, Industrie und Technologie, Fikri Isik, und der palästinensische Wirtschaftsminister, Mohammed Mustafa, haben am Mittwoch das Projekt mit der Unterzeichnung auf den Weg gebracht. Das berichtet die türkische Nachrichtenagentur „Anadolu Agency“.

„Es wird nicht nur ein organisiertes Industriegebiet sein, sondern auch ein zollfreier Bereich, der allen Investoren einen einzigartigen und gewaltigen Vorteil anbietet“, erklärte Ahmet Sekeroglu, Vorsitzender der türkischen Union der Kammern und Börsen (TOBB), gegenüber der Nachrichtenagentur. Weiter erläuterte er, dass die Investoren keine Steuern zahlen müssten und darüber hinaus eine Unterstützung von der Türkei, Deutschland und den USA bekämen. Eine Tochtergesellschaft der TOBB soll die neue Industriezone aufbauen.

„Es wird möglich sein, die Produkte auf dem Weltmarkt, inklusive Deutschland, Frankreich, Saudi-Arabien und den USA, ohne Zölle und Quoten zu exportieren. Die Geschäfte werden durch die Weltbank abgesichert“, sagte Sekeroglu.

Quelle : israelnetz.com

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